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Samtgemeinde Nenndorf 100000 Euro fehlen
Schaumburg Nenndorf Samtgemeinde Nenndorf 100000 Euro fehlen
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00:30 20.11.2014
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Samtgemeinde Nenndorf

Grund für den Fehlbetrag sind 100000 Euro, die der evangelische Kindergarten für die Krippe benötigt. Im Haushaltsplanentwurf für 2015 nehme die Samtgemeinde einen Kredit in Höhe von 5,6 Millionen Euro auf. Ein Teil des Geldes wird auch für die Kredittilgung verwandt. So betrage die Nettoneuverschuldung etwa 5 Millionen Euro. Damit steige die Verschuldung der Samtgemeinde auf insgesamt 15,8 Millionen Euro.

 Um sich in den Folgejahren nicht zu überschulden, müsste entweder deutlich an der Samtgemeindeumlagen-Schraube gedreht werden, oder es seien nur weniger Investitionen möglich, erklärte Kämmerer Behrens. Insgesamt sollten aber schon jetzt Einsparungen vorgenommen werden.

 Einsparpotenzial sieht Wilfried Wlotzka (SPD) vor allem in der Budgetierung von Haushaltzuweisungen an bestimmte Einrichtungen. Insbesondere sollten davon auch die Feuerwehren betroffen sein. „Es muss möglich sein, dass die Feuerwehren ihre Strukturen ändern“, sagte Lehrke. „Jeder will immer alles haben“, fügte er an. Nach seinen Vorstellungen sollte es in der Samtgemeinde Nenndorf nur vier Feuerwehren geben, denen es an nichts mangelt. Eine in Bad Nenndorf, eine in Haste sowie eine weitere im Norden und eine im Süden. Auch für Grundschulen und Kinderbetreuungseinrichtungen sollten Budgets eingerichtet werden, sagte Volker Busse (SPD). Das Mittel der Budgetierung werde man dem Samtgemeindeausschuss demnächst nahe legen.

 Allen anderen Ausschüssen werde man empfehlen, die Ausgaben genauer zu überprüfen, um eventuell Einsparungen vornehmen zu können. Mit der Erhöhung der Grundgebühr zur Kinderbetreuung werde zumindest ein Teil der benötigten Mittel zusammengetragen. Dennoch müssten immer noch rund 75000 Euro für den Haushalt 2015 eingespart werden. Dann könne man halt nicht immer alle Wünsche erfüllen. „Man muss auch mal den Mut haben, nein zu sagen“, sagte Busse. on

Nachtrag 18. November 2014: In der ursprünglichen Fassung dieses Beitrags waren die Äußerungen von Wilfried Wlotzka versehentlich Wolfgang Lehrke (SPD) zugeschrieben worden. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

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