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Ferienbetreuung in Nenndorf 20 Kinder mehr

35 Ferienbetreuungsplätze soll es ab 2015 im Sommer in der Samtgemeinde Nenndorf geben. Angesiedelt werden diese nach dem Willen des Jugendausschusses in Haste und Bad Nenndorf. Hinter dem Standort Haste steht indes noch ein Fragezeichen.

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Quelle: SN

Samtgemeinde Nenndorf. Damit stockt die Kommune von 15 auf 35 auf. Auch die Betreuungsdauer wird erhöht, weil sich das bisherige Angebot des Jugendzentrums (Juz) nur auf zwei Wochen erstreckte. Jetzt sollen es die ersten drei Sommerferienwochen sein. Eine Ausdehnung auf die Herbstferien ist ebenfalls angedacht. An allen fünf Werktagen sollen die Schulkinder von 7.30 bis 16.30 Uhr versorgt sein.

 Das Fragezeichen hinter Haste resultiert aus der derzeit in Bewegung befindlichen Raumsituation. In einer internen Besprechung hatte die Haster Grundschulleiterin, Birgit Flacke-Schröder, auf die Umsiedlung der Mensa und den Anbau für den Ganztagsbetrieb hingewiesen. Zudem sei erst einmal zu klären, ob die Räume der Kirche, die die Schule an den Nachmittagen nutzt, auch in den Ferien zur Verfügung stehen.

 Sollte es in Haste keine Schulferienbetreuung geben können, wäre zu klären, ob die Kinder mit dem Zug nach Bad Nenndorf fahren und dort von Betreuern in Empfang genommen werden können. Die Schulferienbetreuung in Bad Nenndorf soll in der Berlin-Schule angesiedelt sein. Die Koordination übernimmt der Leiter des Jugendzentrums, Moran Dzang.

 Die Mehrkosten bewegen sich im kleinen Rahmen. Für die Betreuungskräfte müsste die Samtgemeinde zusätzlich etwa 20000 Euro per anno berappen. Da aber auch die Gebühren von derzeit zehn Euro pro Kind und Tag auf 18 Euro angehoben werden sollen, rechnet die Kommune mit Einnahmen von rund 9500 Euro.

 Marlies Matthias (CDU) forderte eine verbindliche Befragung der Eltern, um genau zu erfahren, wer wirklich einen Ferienbetreuungsplatz in den Sommerferien belegen würde. Sie wies auf die geplante Anhebung der Gebühr hin, die manche Eltern abschrecken könnte. In Rodenberg kostet ein Tag in der Ferienbetreuung 14 Euro. Heiner Wrede (Grüne) hielt dagegen: Ein größeres Angebot steigert auch die Nachfrage. In einer Umfrage war ein dreistelliger Bedarf an Ferienbetreuungsplätzen ermittelt worden.

 Der Jugendausschuss sprach sich für die Aufnahme der nötigen zusätzlichen Summen in den Haushaltsplan der Samtgemeinde aus. Der Rat muss dem noch zustimmen. Wredes Antrag, sogar 25000 Euro fürs Personal einzustellen, erhielt keine Mehrheit. gus

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