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Anlaufstelle schaffen

Familien- und Bildungsbüro Anlaufstelle schaffen

Der Jugendausschuss der Samtgemeinde Nenndorf soll am Donnerstag über die Einrichtung eines Familienbüros und damit über die Schaffung einer neuen Stelle in der Verwaltung diskutieren. Im ersten Jahr könnte das Projekt durch Leader-Mittel gefördert werden, sollten die politischen Gremien zustimmen.

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Quelle: pr.

SAMTGEMEINDE NENNDORF. Aus Sicht der Verwaltung wird die Einrichtung eines Familien- und Bildungsbüros erforderlich, da aus der Ausweitung der Betreuungsangebote auch ein Mehraufwand in Form von Sachbearbeitung in der Verwaltung resultiert. Zu den Kernaufgaben der Verwaltung zählen die Vergabe von Kita-Plätzen und die Abrechnung der Gebühren.
Darüber hinaus hat besonders die Beratertätigkeit zugenommen. Häufig werden von den Eltern frühzeitig Informationen eingeholt, beispielsweise zu verschiedenen Betreuungszeiten, pädagogischen Konzepten oder den Gebühren, schreibt die Verwaltung in der Vorlage zur Sitzung. Allerdings können nicht alle Auskünfte von der Verwaltung gegeben werden, und die Eltern werden an die Träger der Einrichtungen, an das Sozial- oder an das Jugendamt verwiesen. „Die Verwaltung sieht vor diesem Hintergrund Bedarf für eine zentrale Anlaufstelle für junge und werdende Eltern“, heißt es in der Vorlage.

Vielschichtige Angebote koordinieren

Die Kinderbetreuung in der Samtgemeinde wird aktuell weiter ausgebaut. Diese vielschichtigen Angebote sollten aus Sicht der Verwaltung auch sinnvoll und effektiv koordiniert werden. Zudem könnte die Kommunikation mit den freien Trägern, Tagesmüttern, der Fachberatung des Landkreises oder den Grundschulen verbessert werden. Losgelöst von der Kinderbetreuung könnten in dem Familien- und Bildungsbüro aber auch weitere Angebote gestaltet oder ehrenamtliche Initiativen, zum Beispiel in der Flüchtlingsintegration, unterstützt werden.
Hinsichtlich der neuen Stelle wurde in Aussicht gestellt, dass die Personalkosten in Höhe von 50 000 Euro im ersten Jahr durch eine Anschubfinanzierung zu 55 Prozent gefördert werden könnten. Auch eine entsprechende Stellenausschreibung wurde bereits von der Verwaltung angefertigt. Demnach würde die Stelle 30 oder 35 Wochenstunden umfassen. In diesem Zuge soll auch eine neue Software für 26 000 Euro eingeführt werden. Diese wäre ebenfalls förderfähig.
Sollte sich die Politik für die Einrichtung der Stelle aussprechen, könnte das Familien- und Bildungsbüro laut der Verwaltung im Sommer 2018 eingerichtet werden. Nach der Beratung im Jugendbeirat geht das Thema noch in den Samtgemeindeausschuss und wird schließlich vom Rat entschieden. göt

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