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Auf frischer Tat ertappt

Wohnungseinbruch in Pohle Auf frischer Tat ertappt

Am Sonnabend, 14. Januar, kam es zwischen 15 und 17.15 Uhr zu einem Wohnungseinbruch an der Rosenstraße in Pohle, wie die Beamten in dieser Woche mitteilten. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hilfe bei der Aufklärung des Einbruchs.

Die Geschädigten überraschten bei ihrer Rückkehr zwei Männer auf frischer Tat. Unmittelbar nach dem Betreten des Hauses stieg nach der Aussage des Paares eine männliche Person, aus einem Fenster des Wohnhauses. Der andere Mann kam die Treppe vom Keller zum Flur hinauf.

Der Versuch, einen der Täter festzuhalten, misslang. Der Mann rannte mit einer entwendeten Geldkassette aus dem Gebäude und flüchtete mit dem zweiten Täter über der Rosenstraße in Richtung Wilhelmshöh. Die Männer hatten während des Einbruchs sämtliche Zimmer betreten und Schränke wie Regale durchwühlt.

Einer der Männer ist etwa 1,75 Meter groß, etwa 35 bis 40 Jahre alt und von schlanker, sportlicher Statur. Sein Haar ist kurz und schwarz, bekleidet war er mit einem hellen Kapuzen-Sweatshirt, einer dunklen Hose und Sportschuhen.

Der zweite Täter ist circa 1,80 Meter groß und ungefähr 30 Jahre alt. Seine Statur wird als kräftig beschrieben, sein Haar als kurz und blond. Dieser Mann trug während der Tat eine schwarze Jacke und eine blaue Jeans. Die Zeugen vermuteten, dass die Gesuchten aus Osteuropa stammen. Hinweise zu den Tätern erbittet die Polizei in Bad Nenndorf, Telefon (05723) 9461-0.

Die Ordnungshüter weisen im Zusammenhang mit dem Vorfall auch darauf hin, dass bei den zuletzt verzeichneten Wohnungseinbrüchen vermehrt festgestellt wurde, dass die betroffenen Häuser zum Tatzeitpunkt ohne jegliche Innenbeleuchtung waren. Es sei ratsam, die Anwesenheit der Bewohner vorzutäuschen, indem eine oder mehrere Lampen brennen, selbst wenn niemand daheim ist.

Darüber hinaus waren auch keine abschließbaren Terrassentür- und Fenstergriffe eingebaut, die das Eindringen in Wohnhäuser erschweren. Solche Installationen seien ein wirksamer Schutz. Weitere Tipps und Hinweise um Thema Einbruchsprävention können kostenfrei bei der Polizei erfragt werden.

Von einer Häufung in den zurückliegenden dunklen Monaten spricht die Polizei allerdings nicht. Seit Anfang Dezember seien zehn Wohnungseinbrüche in der Samtgemeinde Rodenberg angezeigt worden. Der Wert entspreche jenen der Vorjahre.

In der Stadt Rodenberg, die bei der jüngsten Statistik auf Rang drei in der Liste der Kommunen mit den meisten Einbrüchen im Landkreis rangierte, kam es laut Polizei seit Dezember zu drei Taten. Auch dies sei kein ungewöhnlich hoher Wert. gus

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