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Bank wird zur Kita

Für den Übergang Bank wird zur Kita

Ende des Jahres 2016 war bekannt geworden, dass im Sommer 2017 nicht genügend Kita-Plätze zur Verfügung stehen werden. Nach derzeitigem Stand wären etwa 40 Jungen und Mädchen ohne Betreuung. Um das zu vermeiden plant die Verwaltung, zwei Übergangsgruppen einzurichten, die in Bad Nenndorf und in Rehren entstehen sollen.

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Quelle: Symbolfoto (dpa)

Samtgemeinde Nenndorf. „Das ist kein freiwilliges Angebot der Samtgemeinde, sondern wir müssen dem gesetzlichen Anspruch der Eltern Rechnung tragen“, erklärt Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt. Und dieses „Luxus-Problem“, wie Schmidt es nannte, besteht nicht nur in Bad Nenndorf, sondern auch in den Nordgemeinden. Denn dort werden verhältnismäßig wenig Jungen und Mädchen in diesem Jahr auf die Schulbank wechseln.

Mit wenigen Mitteln zu machen

Die Gruppe für die Nordgemeinden soll nach derzeitigen Planungen in die zum Jahresende 2016 geschlossene Filiale der Volksbank in Rehren untergebracht werden. Diese Lösung sei „optimal und mit wenigen Mitteln zu machen“, so Schmidt. Denn nicht nur das Außengelände der Kita Rehren könnte mitgenutzt werden, auch das Personal der Betreuungseinrichtung könnte in Form der Leitung oder Springer in die Übergangsgruppe einbezogen werden.

Wichtig ist für den Verwaltungschef, dass die Zwischenlösung mindestens drei Jahre bestehen bleibt, sodass die Sommer-Neuankömmlinge herauswachsen können und die Gruppe in die „normale“ Kita in Rehren übergehen kann.

Als „kostengünstigste und logischste“ Alternative für eine Gruppe in der Kurstadt erscheint der Verwaltung die Nutzung des Pavillons, der zum Kleinen Gymnasium gehört. Schmidt hat vom Landkreis, dem das Gebäude gehört, Signale vernommen, dass die Samtgemeinde das Objekt ab kommendem Sommer nutzen könnte.

Auch dort spielt die räumliche Nähe zur Kita Bahnhofstraße, die nach derzeitigen Plänen erhalten bleiben soll (wir berichteten), eine entscheidende Rolle. Jene Gruppe soll allerdings nur so lange bestehen, bis die neue Kita am Hohefeld fertiggestellt wird.

Personalbedarf muss geklärt werden

Die Verwaltung wird in den kommenden Wochen die zu erwartenden Kosten zusammenstellen. Zum einen müssen bauliche Veränderungen im Hinblick auf den Unfallschutz an beiden Standorten vorgenommen werden. Außerdem ist der Personalbedarf zu klären, da mindestens vier Erzieher für die Übergangslösungen benötigt werden. Bevor das passiert, muss allerdings die Landesschulbehörde eine Betriebserlaubnis für beide Varianten ausstellen. js

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