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Bedarf der Feuerwehr extern planen

Samtgemeinde Nenndorf / Fachausschuss Bedarf der Feuerwehr extern planen

Der Bedarf der Nenndorfer Feuerwehren soll künftig mit einer fachmännischen Planung ermittelt werden. Ein möglicher Anbieter hat sein Konzept dafür im Feuerwehrausschuss der Samtgemeinde vorgestellt. Die Politiker stimmten im Grundsatz für eine externe Bedarfserhebung.

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Samtgemeinde Nenndorf. Die Paderborner Berufsfeuerwehrmänner Ralf Schmitz und Michael Beivers erläuterten, dass unter anderem die Aspekte Mitgliederentwicklung, kommunale Finanzen und Ausrichtung von Feuerwehren eine Rolle bei der mittel- und langfristigen Brandschutzbedarfsplanung spielen sollten. Außerdem können Risikoanalysen, vorhandene Ausrüstung, die Situationen in den Gerätehäusern, örtliche Struktur des Brandschutzes und Leistungsfähigkeit von Feuerwehren in ein Planungssystem einfließen.

Grundsätzlich sollte jede Feuerwehr so ausgestattet sein, dass sie in einem bestimmten Zeitfenster – Schmitz nannte acht Minuten nach der Alarmierung – zum Einsatzort gelangen kann. Aus der Zahl der Einsätze und deren Charakter lasse sich pro Kommune eine Karte erstellen, die zeigt, wo welcher Einsatzbedarf herrscht.

In der anschließenden Diskussion konnten Schmitz und Beivers, die eine Arbeitsgemeinschaft bilden, die die Bedarfsermittlung gegen Bezahlung anbietet, keine konkreten Kosten für die Samtgemeinde Nenndorf nennen. Das ortsspezifische Honorar hänge letztlich von zu vielen Unbekannten ab. Die Verwaltung erhielt den Auftrag, einen ungefähren Kostenrahmen abzustecken.

Die Politiker waren auch dafür, prüfen zu lassen, ob bestimmte Leistungen für die Samtgemeinde wegfallen können – beispielsweise die Bereiche Personalentwicklung und Risikoanalyse. Dies würde die Kosten senken. In vier Wochen folgt die nächste Sitzung. Ein Bedarfsplan könnte auch von den Feuerwehren selbst erstellt werden. Doch erstens würde dies mehr Arbeit für die ehrenamtlichen Helfer bedeuten. Außerdem stellte sich dann die Frage, ob die Politiker ein solches Papier ohne Einschränkung akzeptieren würden. Daher herrscht im Ausschuss Konsens darüber, dass ein externer Dienstleister die Aufgabe übernimmt.  gus

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