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Samtgemeinde Nenndorf Bündelung noch umstritten
Schaumburg Nenndorf Samtgemeinde Nenndorf Bündelung noch umstritten
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00:18 07.10.2017
Die Verwaltungskräfte der Nordgemeinden könnten der Samtgemeinde überstellt werden. Quelle: göt
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SAMTGEMEINDE NENNDORF

Die vom Finanzausschuss der Samtgemeinde befürwortete Übertragung der Verwaltungstätigkeit der Mitgliedsgemeinden auf die übergeordnete Kommune hätte zwar zur Folge, dass das Personal, das Haste, Hohnhorst und Suthfeld beschäftigen, unter die Hoheit der Samtgemeinde gestellt würde. Verwaltungschef Mike Schmidt betonte aber, es sei nicht vorgesehen, dass die Mitarbeiter dann ständig rotieren – vielmehr sei nach wie vor festes und vertrautes Personal für die Nordgemeinden vorgesehen. Und dies solle auch weiterhin vor Ort sitzen.

Bei Neueinstellungen wie zuletzt in Suthfeld und Hohnhorst seien Verwaltungskräfte ohnehin ständig im Bad Nenndorfer Rathaus, um dort geschult zu werden – beispielsweise zur Handhabung des Ratsinformationssystem. „Wer soll denen das denn sonst beibringen?“, fragte Schmidt rein rhetorisch. Daher sei es sinnvoll, das Personal wie geplant zu bündeln.

Vielfältige Aufgaben

In Suthfeld bekleidet Heidrun Hanebut eine Stelle mit 20 Wochenstunden. Sie kümmert sich im Verwaltungssitz in Helsinghausen um Aufgaben des laufenden Geschäfts, erteilt kleinere Aufträge, kümmert sich um Beschwerden und bezahlt Rechnungen. Dinge wie Passangelegenheiten sind aber an das Bürgerbüro in Bad Nenndorf abgegeben worden. Ähnlich funktioniert es auch in Hohnhorst, wo Martina Kiel ebenfalls eine 20-Stunden-Stelle ausfüllt. Für Haste erledigt Angela Ruppert noch einige Aufgaben mehr. Sie verwaltet beispielsweise auch das Bürgerhaus mit. Ferner hat die Gemeinde Haste eine Nebenstelle des Bürgerbüros im Ort.
Montags sitzt Ruppert zudem in Bad Nenndorf im Bürgerbüro, wofür die Samtgemeinde die Kosten erstattet. Die Haster Verwaltungskraft bekleidet daher fast eine Vollzeitstelle.

Mehr Flexibilität schaffen

Ziel der Personalüberstellung ist mehr Flexibilität im Urlaubs- und Krankheitsfall. Außerdem sollen die Verwaltungskräfte alle auf demselben Stand beim Know-how sein. Allerdings gilt der Schritt als umstritten.
Nach dem Ja im Finanzausschuss ist die Übertragung der Kräfte an die Samtgemeinde daher noch längst nicht beschlossen. Die drei Mitgliedsgemeinden sollen bis Ende November darüber beraten haben. Anschließend müsste der Samtgemeinderat das Thema diskutieren – je nach Beschlusslage in den drei Gemeinden.
Die Stadt Bad Nenndorf hat bereits eine Vereinbarung mit der Samtgemeinde zur Verwaltungsarbeit, weil der Aufwand für die Kurstadt ungleich größer ist als jener für Suthfeld, Haste und Hohnhorst. gus

Der Samtgemeinde Nenndorf steht eine heikle Zeit bevor: Wenn vom 2. Oktober bis zum 5. November die B 65 zwischen der Kurstadt und Nordgoltern gesperrt wird, dürfte sich der Durchgangsverkehr massenhaft in die Orte verlagern.

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