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CDU will Friedhofsweg beleuchten lassen

Haushaltsplan abgenickt CDU will Friedhofsweg beleuchten lassen

Noch ist die Zukunft des Friedhofsweges bei Helsinghausen nicht ganz geklärt – Fragen um Fördermittel und Pacht eines Landstreifens sind noch offen. Die Planungen sind jedoch auf dem Weg, im Haushalt der Gemeinde Suthfeld für 2015 sind 140 000 Euro für das Projekt vorgehalten. Der Bau-, Wege- und Umweltausschuss hat den Haushaltsplan in der jetzigen Form abgenickt.

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Für den Weg zum Haster Friedhof will die Gemeinde Suthfeld einiges an Geld an die Hand nehmen.

Quelle: kle

Suthfeld. Am Anfang hatte Bürgermeister Horst Schlüter allerdings eine schlechte Nachricht zu verkünden. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer waren 2014 26 000 Euro geringer ausgefallen als erwartet, der Ansatz für die Einnahmen 2015 wurde inzwischen von 140 000 auf 100 000 Euro „herunterkorrigiert“. Schlüter konnte dem Ausschuss dennoch einen ausgeglichenen Haushalt präsentieren.
Größere Ausgaben in Sachen Straßenbau und Sanierung sind unter anderem für die Straße Auf dem Brinkfeld – insgesamt 250 000 Euro – vorgesehen. Für allgemeine Straßenbaukosten sind 20 000 Euro eingeplant.
In Sachen Wirtschaftsweg am Haster Bach will sich Suthfeld mit 60 000 Euro beteiligen. Für den Ausbau dieses Weges müssten die Gemeinden allerdings erst Landstücke von den Eigentümern anmieten (wir berichteten). Die Musterpachtverträge sind inzwischen beschlossen worden. Ende Januar steht eine Anliegerversammlung auf dem Plan.
Diskussionsbedarf bestand bei den Ratsleuten im Hinblick auf die Pläne zum Friedhofsweg. Der Wirtschaftsweg soll grundsaniert und verbreitert werden, da viele Helsinghäuser den Weg nutzen, um zum Friedhof zu gelangen. Veranschlagt sind im Haushalt 140 000 Euro. Daniel Hilbig und Sabine Rentel von der CDU äußerten dazu den Wunsch nach einer ausreichenden Beleuchtung, da diesen Weg unter anderem viele Radfahrer frequentierten.
Bürgermeister Horst Schlüter (SPD) gab zu bedenken, dass das eine ziemlich teure zusätzliche Maßnahme sei, die in seinen Augen auch nicht wirklich nötig sei. „Das ist kein Weg zum Flanieren“, meinte er, und zum Friedhof gingen die Leute nur tagsüber. Selbst wenn nachts Radler dort unterwegs seien: „Wir können einfach nicht alles machen.“ Nicht nur im Hinblick auf die voraussichtlich fehlenden 40 000 Euro im Haushalt „würde ich für 2015 von weiteren Ausgaben absehen“, auch um die Rücklagen der Gemeinde zu schonen.
Sollte sich durch eine Förderung beim Friedhofsweg tatsächlich Geld einsparen lassen, sollte dieses lieber in andere, dringend notwendige Arbeiten gesteckt werden. Rentel brachte in diesem Zusammenhang den Feldweg zwischen Helsinghausen und Riehe ins Gespräch, der noch immer nicht gerichtet worden sei. Dort soll vor allem die Bankette abgefräst werden. Weil die befragten Landwirte sich inzwischen aber nicht mehr für das Fräsgut interessierten und somit eine Alternative für die Entsorgung gefunden werden muss, habe sich das Vorhaben verzögert, erklärte Schlüter.

kle

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