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Samtgemeinde Nenndorf Das „Beste“ rausholen
Schaumburg Nenndorf Samtgemeinde Nenndorf Das „Beste“ rausholen
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00:29 06.09.2014
Windkraftanlagen bleiben in Schaumburg ein Streitthema. Die Gemeinde Hohnhorst wünscht sich deshalb von der Samtgemeinde ein zweites Gutachten. Quelle: kle
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Rehren/Ohndorf

Eine solche hatte Bürgermeister Wolfgang Lehrke bereits zu Beginn des Verfahrens abgegeben, aufgrund eines Formfehlers ist nun aber eine erneute Stellungnahme aller Beteiligten möglich. Lehrke soll seine ursprünglichen Formulierungen nun durch einige Zusätze ergänzen.

 In der ursprünglichen Stellungnahme habe er sich zwar nicht explizit für eine Konzentrationsfläche in dem genannten Gebiet ausgesprochen, wohl aber die Bildung von solchen Flächen befürwortet, die eine „Verspargelung“ der Landschaft mit Windkraftanlagen verhindern sollen, so Lehrke.

 Den aktuellen Kompromiss mit 900 Meter Abstand zur Wohnbebauung begrüßte er in Anbetracht der Tatsache, dass gesetzlich als Mindestabstand vermutlich bald weit weniger vorgeschrieben sein werde. Auch die freiwillige Höhenbegrenzung der Investoren auf 150 Meter sei in seinem Sinn, denn auch dabei hätte es die Gemeinde weit schlimmer treffen können. „Mit der jetzigen Lösung sind wir noch gut weggekommen“, sagte er.

 Da sich unter den Bürgern mit der Initiative „Pro Dorf“ aber nach wie vor heftiger Widerstand gegen die Windräder formiere – auch im Rat bestand zwei Jahre nach Beginn der Planungen noch reichlich Diskussionsbedarf –, sollte man den Beitrag im Sinne der Bürger noch einmal erweitern.

 Anders als im Bauausschuss zunächst angeregt, sollen genaue Höhen- und Entfernungswünsche aber nicht explizit in die Stellungnahme aufgenommen werden. Stattdessen soll der Wunsch an die Samtgemeinde gehen, dass sie „das bestmögliche Ergebnis“ für die Bürger erzielen soll – also die Entfernung zu Wohnhäusern so weit und die Höhe der Anlagen so niedrig wie möglich.

 Darüber hinaus regt der Rat ein zweites, unabhängiges Gutachten an, das zum einen das Thema Naturschutz – sprich: die Population der Rotmilane –, zum anderen die rechtlichen Möglichkeiten der Gemeinden in Sachen Höhen- und Abstandsbegrenzung genauer beleuchtet. „Wir sollten herausfinden, welchen Spielraum wir in diesen Punkten überhaupt haben – und ob wir ihn auch ausreichend nutzen“, sagte Sven Hasenstab (SPD).

 Die Stellungnahme der Gemeinde Hohnhorst hat für die Samtgemeinde allerdings keine weisende Funktion.

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