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Detailreicher „Rundumblick“

Info-Veranstaltung der SPD-Arbeitsgemeinschaft „60 plus“ Detailreicher „Rundumblick“

Wer sich nicht nur für die Geschehnisse in der eigenen Gemeinde interessiert, sondern auch für die Vorgänge und Vorhaben seiner „Nachbarn“, hat bei der jüngsten Info-Veranstaltung der SPD-Arbeitsgemeinschaft „60 plus“ einen mehr als umfassenden Überblick erhalten.

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Quelle: SN

Samtgemeinde Nenndorf. Sieben Vertreter der SPD aus den vier Nenndorfer Gemeinden sowie aus dem Samtgemeinderat stellten die jüngsten Entwicklungen in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich vor und gaben außerdem einen Einblick in die Ziele der SPD vor Ort. Die Resonanz blieb indes verhalten. Knapp 15 Besucher waren der Einladung der SPD-AG ins Parkhotel gefolgt.

Als besonders interessant erwiesen sich für die Zuhörer der Vergleich der unterschiedlichen Eindrücke der Redner aus den Räten. Während Eike Loos von der SPD Haste die Zusammenarbeit mit der Opposition als immer sehr produktiv und zielführend beschrieb, wusste Wolfgang Lehrke, Bürgermeister von Hohnhorst, von sehr schwierigen Ratsverhältnissen zu berichten, die im Herbst vergangenen Jahres in einem Abwahlantrag mündeten, der allerdings scheiterte. Horst Schlüter, Bürgermeister von Suthfeld, beschrieb ein „gutes Arbeiten, aber natürlich läuft es nicht immer ganz so rund“.

Auch die finanzielle Lage der Gemeinden erwies sich als sehr unterschiedlich. Während Suthfeld und Haste noch schuldenfrei sind, muss Hohnhorst für das Haushaltsjahr 2015 vermutlich ein hohes Darlehen aufnehmen und hätte dann Schulden im hohen sechsstelligen Bereich abzuarbeiten. Zahlen, von denen Bad Nenndorf und vor allem die Samtgemeinde nur träumen können. In der Kurstadt liegt der Schuldenstand aktuell bei knapp zwei Millionen Euro, 2015 soll dieser aber vermutlich auf 3,2 Millionen ansteigen. In der Samtgemeinde liegt das Defizit bald bei mehr als 14 Millionen – was eine Pro-Kopf-Verschuldung von gut 825 Euro bedeutet, wie Udo Husmann, SPD-Fraktionssprecher im Samtgemeinderat, erklärte. Der

Hintergrund: „Wir haben viele Aufgaben, aber nur wenige Möglichkeiten auf Einnahmen und Zuschüsse.“

Auch für Rückfragen erhielten die Besucher ausreichend Gelegenheit. So bewegten die Gäste unter anderem spezifische Themen wie der Friedhofsweg zwischen Suthfeld und Haste und der mögliche „Umzug“ von Lidl in Bad Nenndorf, aber auch allgemeine Themen wie die Flüchtlingsproblematik. Neue Informationen gab es in diesen Punkten allerdings nicht. kle

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