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Druckerei kann kommen

Änderung empfohlen Druckerei kann kommen

Damit ist ein weiterer Schritt für die Ansiedlung der Sedai Druck GmbH in Bad Nenndorf getan: Der Planungs- und Umweltausschuss hat eine Änderung des Flächennutzungsplans empfohlen, der künftig eine gewerbliche Nutzung des Bereichs vorsieht, wo das Druckzentrum gebaut werden soll.

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Quelle: pr.

Samtgemeinde Nenndorf. Die 18 Hektar große Fläche liegt im Nordosten der Stadt und grenzt an die B442. Ingenieur Gerd Borstelmann vom Landschaftsarchitektenbüro Georg von Luckwald skizierte dem neu formierten Ausschuss einige Abwägungsvorschläge von Institutionen beziehungsweise Behörden, die aber allesamt nicht schwer ins Gewicht fallen. So fordert die Bahn etwa einen ausreichenden Abstand zu ihren Gleisen, und die Untere Naturschutzbehörde wies auf die Existenz von Feldlehrchenbiotopen hin.

Unstimmigkeiten gab es lediglich in Sachen Kompensationsflächen. Jene sind im vorgeschlagenen Flächennutzungsplan, der als vorbereitende Maßnahme für die Bauleitplanung verstanden werden darf, noch nicht enthalten.

Details bei der Bauleitplanung regeln

So regte etwa Arno Sommerfeld (SPD) an, eine entsprechende Grünfläche gleich mit einzuplanen, die nicht „irgendwo im Landkreis liegt, sondern in der Samtgemeinde bleibt“. Bauamtsleiterin Annette Stang versicherte, dass der Öko-Ausgleich im Stadtgebiet umgesetzt wird, und wies außerdem darauf hin, dass solche Details erst bei der Bauleitplanung zu regeln sind. Sommerfeld ließ nicht locker und stellte den Punkt zur Diskussion, die Ausgleichsfläche nördlich an dem neuen Gewerbegebiet zu errichten. Davon riet Ingenieur Borstelmann aber ab: „Eine Kompensationsfläche an einer Bundesstraße macht nur begrenzt Sinn.“

Noch ist alles offen

Für den Rodenberger Landwirt, dem eine Halle inklusive kleiner Fläche im südlichen Teil des geplanten Gewerbegebiets gehört (wir berichteten), entstehen im Zuge der Änderung des Nutzungsplans aber keine Schwierigkeiten. „Er kann dort weiter Landwirtschaft betreiben“, so Stang auf Anfrage. Auch bei der wahrscheinlichen Bauleitplanung für das 50-Millionen-Projekt würde die Halle keine Probleme machen, da die Fläche grundlegend groß genug sei. Doch möglicherweise verkauft der Landwirt aus der Deisterstadt seinen Besitz auch. „Es gibt Gespräche“, so Stang. Noch sei alles offen.  js

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