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Erfolg bei Bücherschrank und Friedhof

Behinderten- und Seniorenbeirat Erfolg bei Bücherschrank und Friedhof

Ein positives Jahresfazit hat der Behinderten- und Seniorenbeirat der Samtgemeinde Nenndorf gezogen. Nur bei der Umsetzung einiger Wünsche hatte es gehakt. Der offene Bücherschrank und die Rollstuhlfahrt mit Stadtdirektor Mike Schmidt verbucht der Vorsitzende Klaus-Dieter Salzbrunn als Erfolge.

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Ordnung im offenen Bücherschrank: Der Seniorenbeirat ist erfreut über die Entwicklung.

Quelle: gus

Samtgemeinde Nenndorf. Dabei seien unerwartete aber auch vorhersehbare Mängel aufgetaucht. Geholfen habe die Passantenbefragung der SoVD-Ortsgruppe Bad Nenndorf, die bei dem Projekt mit dem Beirat kooperiert hatte.

Manche Mängel, die durchaus zu beheben seien, bestünden aber noch immer. Wilfried Koch nennt als ein Beispiel die schlecht sichtbaren Poller im Kurpark. Diese sollten eigentlich mit Reflektorfolie markiert werden, damit sie auch bei Dunkelheit besser sichtbar sind.

Poller komplett austauschen

Dahinter steckt wohl aber ein genereller Planungsfehler, wie Schmidt bekundete. Die Poller sollen komplett ausgetauscht werden, weil sie in der jetzigen Form ein Problem für die Feuerwehr darstellen. Deren Mitglieder können sie mit den eigenen Universalschlüsseln nicht losmachen und umlegen. Da die Feuerwehr aber nicht pro Einsatzkraft nur für die Kurparkpoller einen zusätzlichen Schlüssel bekommen soll, werden die grauen Hindernisse in Kürze ausgetauscht. Und dann, so Schmidt, lässt die Stadt auch gleich welche mit reflektierender Folie aufstellen.

Auch eine zusätzliche Rampe am Weg zwischen Weidenkamp und Hauptstraße werde erst noch installiert. Allerdings warnte Schmidt vor zu großen Erwartungen: Der steile Weg wird auch danach für Rollstuhlfahrer nicht ohne fremde Hilfe zu bewältigen sein. Immerhin bringt die Zusatzrampe aber Erleichterung für Eltern mit Kinderwagen.

Ordentlicher Bücherschrank dank dem Gymnasium

Gut funktioniert das Projekt offener Bücherschrank. Darin herrscht stets Ordnung, was auch der Zusammenarbeit mit dem Gymnasium zu verdanken ist. Als weiteren Erfolg schreibt sich der Seniorenbeirat auf die Fahne, dass die Samtgemeinde Gartengeräte auf dem Friedhof Bad Nenndorf hinterlegt hat (wir berichteten). Auch die Ablaufrinnen des Brunnens in der Fußgängerzone wurden in diesem Winter erstmals abgedeckt. Dass die Sprechstunde des Beirats ab dem 1. Januar gestrichen wird, ist in Salzbrunns Augen kein Manko – es habe schlichtweg nicht genug Bedarf bestanden.

Ein wichtiges Thema für 2017 werde der Besuchertransport zum Klinikum Vehlen sein. Außerdem will der Beirat einen Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung nach Bad Nenndorf holen, damit dieser erklärt, unter welchen Umständen zusätzliche Fachärzte angesiedelt werden können. Ein Augenarzt steht auf der Wunschliste. Auch eine Besichtigung des Friedhofs Obernkirchen hat sich der Beirat vorgenommen, da dieser als vorbildlich gilt. gus

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