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Erneute Kritik an Seniorentaxi

Unruhe im Seniorenbeirat Erneute Kritik an Seniorentaxi

Der Vorsitzende des Nenndorfer Behinderten- und Seniorenbeirats, Friedrich Kräft, hat sich erneut für eine Ausweitung der Zeiten des Seniorentaxi-Modells ausgesprochen. Die bislang vom Landkreis vorgetragenen Gegenargumente haben Kräft nach dessen Worten nicht überzeugt.

Nenndorf/Landkreis. Der öffentliche Personennahverkehr ist in Kräfts Augen kein adäquater Ersatz für das Seniorentaxi beziehungsweise für Taxifahrten generell. Denn die Busse halten nicht vor Arztpraxen. In Bad Nenndorf müssten Patienten beispielsweise am Thermalbad aussteigen und anschließend mehrere Hundert Meter bergauf zu den Praxen im Kurhaus laufen. Für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt seien, stelle dies ein großes Problem dar. Das Seniorentaxi ermöglicht bezuschusste Taxifahrten, jedoch nur von Montag bis Freitag zwischen 18 und 6 Uhr sowie von Sonnabend, 14 Uhr, bis Montag, 6 Uhr. Hintergrund ist, dass das Modell dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) keine Konkurrenz machen darf.

 Zuschussberechtigt sind Menschen ab 65 Jahren. Per Antrag bei den Kommunen können diese pro Jahr zehn Bons anfordern. Mit jedem Bon reduziert sich der Taxifahrpreis um 2,50 Euro. Kritik gibt es, weil das Modell wegen der Zeitbegrenzung für Arztbesuche nicht anwendbar ist. Kreissprecher Klaus Heimann erklärte, dass das Fördergeld gestrichen würde, sollte das Seniorentaxi mit dem ÖPNV konkurrieren.

gus

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