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Es fehlen 33 Kita-Plätze

Samtgemeinde muss nachrüsten Es fehlen 33 Kita-Plätze

Für 33 Kinder gibt es im kommenden Kindergartenjahr offenbar keinen Kita-Platz in der Samtgemeinde.

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Quelle: dpa Symbolfoto

SAMTGEMEINDE NENNDORF. Die Bauarbeiten für die Krippe am Hinteren Hohefeld haben bereits begonnen. Die Entscheidung, welcher Bewerber die Trägerschaft für die ebenfalls dort geplante Kindertagesstätte übernimmt, steht kurz bevor. Doch nun hat die Samtgemeinde mit einem ganz anderen Problem zu kämpfen: Stand jetzt haben 33 Jungen und Mädchen in der Samtgemeinde im kommenden Kindergartenjahr keinen Kita-Platz.

Dies hat Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt bei der jüngsten Sitzung des Jugendausschusses der Samtgemeinde bekannt gegeben. Die Kommune habe erst Ende dieses Jahres abschätzen können, wie viele Jungen und Mädchen tatsächlich auf die Schule wechseln und wie viele Kinder einen Platz in einer Kita im nächsten Jahr brauchen, erklärte der Verwaltungschef auf Anfrage dieser Zeitung, warum der Mangel nicht schon eher bemerkt worden ist. „Wir haben ja noch eine Menge Zeit“, versucht Schmidt zu beruhigen.

Er sei sich sicher, dass spätestens am 1. August 2017 übergangsmäßig zwei zusätzliche Gruppen in den Betreuungseinrichtungen der Samtgemeinde installiert sind, die maximal 40 Kinder beherbergen können. Mit André Lutz, Amtsleiter für Bildung und Soziales, habe Schmidt bereits erste Konzepte diskutiert, wo diese Gruppen anzusiedeln sind. Die Finanzierung dieser Angebote sei nach Angaben von Kämmerer Frank Behrens per Nachtrag zum Haushalt für 2017 möglich.

Wie diese Modelle konkret aussehen, wollte Schmidt allerdings noch nicht verraten. Man wolle sich potenziell vorhandene Räumlichkeiten in der Samtgemeinde anschauen, auch eine Containerlösung sei denkbar. Jene Übergangslösung muss aber immerhin ein Jahr lang funktionieren – so lange, bis die neue Kindertagesstätte am Hinteren Hohefeld eröffnet, was für den Sommer 2018 vorgesehen ist.

Schmidt sieht den Mangel an Plätzen weniger als Problem, sondern viel mehr als Herausforderung. „Es ist eine positive Entwicklung, der wir hier gerecht werden müssen“, so Schmidt. Die Gemeinde wachse, und die Geburtenzahlen steigen. „Und in den letzten Jahren ist die Infrastruktur leider nicht entsprechend mitgewachsen“, sagt der Verwaltungschef.
Dies hole die Kommune jetzt nach. Und eines sei auch klar: „In 2018 müssen wir uns über die Errichtung weiterer Einrichtungen zur Kinderbetreuung unterhalten“, schließt Schmidt, der dabei wohl auch die Ansiedlung der Druckerei in der Gehrenbreite im Kopf hat.  js

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