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„Faulenzer“ können leer ausgehen

Entschädigungen streichen „Faulenzer“ können leer ausgehen

Der Samtgemeinderat Nenndorf hat sich auf eine Regelung verständigt, die es erleichtern soll, „Faulenzer“ zu sanktionieren. Ratsmitglieder, die drei Monate lang unentschuldigt bei sämtlichen Sitzungen der Samtgemeinde fehlen, sollen auch keine Aufwandsentschädigung mehr erhalten.

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Quelle: pr.

Samtgemeinde Nenndorf. Aber erst ab dem vierten Monat, nicht rückwirkend.

Nach einigem Hin und Her einigten sich die Politiker auf diesen Passus, der Teil einer geänderten Satzung zu den Aufwandsentschädigungen ist. Heiner Wrede (Grüne) bezeichnete den Gegenstand der Debatte als „Peanuts“. Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt war da anderer Ansicht, 3500 Euro summierten sich in fünf Jahren pro Ratsmitglied. Und wenn sich jemand wählen lasse, dann aber nie zu einer Sitzung erscheine, könne die klamme Kommune dieses Geld auch sparen.

Laut Beschluss muss der neue Passus aber gar nicht angewandt werden. Der Samtgemeindeausschuss kann sich in Grenzfällen auch dagegen entscheiden, die Entschädigung zu streichen. Aber immerhin gebe es eine Handhabe, um einen Politiker, der sich um die aktuellen Themen nicht kümmert, auch nicht mehr für den nicht entstehenden Aufwand zu entschädigen, hieß es. gus

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