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Ferienbetreuung: Qualität beibehalten

Samtgemeinde Nenndorf / Kinder Ferienbetreuung: Qualität beibehalten

Wenigstens 136 Eltern in der Samtgemeinde Nenndorf hegen einer Umfrage des Samtgemeinde-Elternrats (SER) Interesse an einer Sommerferienbetreuung für ihre Kinder. 15 Plätze standen in den vergangenen Sommerferien zur Verfügung. Diese Diskrepanz nahm der Jugendausschuss der Samtgemeinde zum Anlass, das bestehende Angebot zu überdenken.

Samtgemeinde Nenndorf. Bereits in den nächsten Sommerferien soll – bei entsprechendem Bedarf – die Zahl der Betreuungsplätze auf 45, plus/minus 15, sowie von zwei auf drei Wochen erweitert werden. Die endgültige Entscheidung fällt der Rat.

 Die Zahl der Interessenten aus der Umfrage werde sich sicher nicht mit der Zahl derer decken, die das Betreuungsangebot am Ende tatsächlich wahrnehmen, gab SPD-Sprecher Udo Husmann zu bedenken. Dennoch sei die Tendenz klar und sollte in jedem Fall in die Planungen für die Ferienbetreuung 2015 einfließen. Er schlug vor, eine Arbeitsgruppe zu bilden, die sich über Punkte wie Kosten, Unterbringung und Umsetzung Gedanken macht. Eine Größenordnung von 40 bis 60 Betreuungsplätzen hielt er für anstrebsam.

 Fabian Heine von der CDU regte dagegen an, nicht übereilig gleich auf 60 Betreuungsplätze zu zielen, sondern erst einmal mit einer Erweiterung von 30 bis 40 zu starten, um zu sehen, wie das Angebot angenommen werde. Husmann blieb bei seinem Vorschlag: „Wir sollten hier ruhig etwas mutiger planen“, sagte er. „Wir geben das Geld ja nicht im Januar gleich aus.“ Gebe es am Ende doch weniger Anmeldungen, könne man die Planungen entsprechend ausrichten.

 Michaela Neumann vom SER freute sich über die Richtung, die die Diskussion nahm. „Wir wollten mit der Umfrage nicht erreichen, dass es jetzt eine Ferienbetreuung für 136 Kinder gibt, sondern aufzeigen, dass der Bedarf da ist.“ 50 bis 60 Plätze seien in der Tat ein sehr hehres Ziel, selbst 30 bis 40 Plätze wären schon eine großartige Verbesserung.

 Was die Unterbringung angehe, habe Torsten Rolke, Leiter der Berlin-Schule, in ersten Gesprächen bereits in Aussicht gestellt, dass er in den Ferien Räume zur Verfügung stellen könnte. Zudem seien die meisten Eltern bereit zu einer verbindlichen Anmeldung, also die Kosten auch bei kurzfristiger Absage zu zahlen. Verbindlichkeit sei immerhin für die Eltern genauso wichtig wie für die Planer.

 Vor diesem Hintergrund lautete Husmanns Vorschlag, dass am besten bereits Anfang des kommenden Jahres Eltern ihre Anmeldungen abgeben sollen. Auf dieser Basis, also unter Kenntnis der zu erwartenden Teilnehmerzahlen, sollten die weiteren Planungen vorangebracht werden.

 Moran Dzang, Leiter des Jugendzentrums, gewährte noch einen kurzen Einblick in den Ablauf der jüngsten Ferienbetreuung. Um deren Qualität bewahren zu können, regte er an, den Betreuungsschlüssel von eins zu fünf auf jeden Fall beizubehalten, was bei den Ausschussmitgliedern Zustimmung fand.

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