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Frühe Starts ins Einsatzjahr

Feuerwehr Frühe Starts ins Einsatzjahr

Die Bad Nenndorfer und die Rodenberger Feuerwehren sind über den Jahreswechsel mit mehreren kleineren Einsätzen befasst gewesen: viermal zu reichlich ungünstiger Zeit. Es war ein früher Start ins neue Einsatzjahr nach enorm arbeitsreichen Monaten zuvor.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Nenndorf/Rodenberg. Zunächst brannte am Abend des 30. Dezember gegen Mitternacht ein Papierkorb in Bad Nenndorf, den die dortigen Einsatzkräfte löschen mussten. Am Silvestertag rückten die Bad Nenndorfer Brandschützer um 15 Uhr mit der Drehleiter in Richtung Rodenberg aus, um dem Rettungsdienst zwecks Tragehilfe zu assistieren. An diesem Einsatz war auch die Rodenberger Feuerwehr beteiligt, die entschieden hatte, dass ein sicherer Transport einer verletzten Person durch das Treppenhaus wegen eines dort installierten Lifts nicht gewährleistet war – daher wurde die Drehleiter aus der Nachbar-Samtgemeinde herbeigerufen.

In der Silvesternacht brannte dann gegen 0.40 Uhr ein Altkleidercontainer im Bad Nenndorfer Stadtgebiet. Eine Stunde später standen Mülltonnen an einem Wohnhaus in Flammen, was die Bad Nenndorfer Brandschützer abermals auf den Plan rief.

Böllerreste brennen im Müllbehälter

Das Einsatzjahr der Rodenberger Feuerwehr begann nur wenig später: Um 2.13 Uhr musste eine Gruppe mit drei Fahrzeugen zum Poggenwinkel eilen, weil dort ein Müllbehälter und diverse Böllerreste brannten. Im vergangenen Jahr hatten die Bad Nenndorfer Brandschützer einen ruhigeren Jahreswechsel gehabt und mussten erst am 6. Januar 2017 erstmals ausrücken, weil ein Auto brannte. Die Rodenberger hatten gar eine noch längere Wartefrist bis zum ersten Ernstfall – der hatte es dann aber in sich: Am 19. Januar 2017 ereignete sich ein tödlicher Verkehrsunfall zwischen Apelern und Rodenberg.

Beide Feuerwehren hatten gegenüber dem vorangegangenen Jahr einen erheblichen Einsatzzuwachs zu verbuchen. Die Rodenberger waren 2016 noch 91-mal ausgerückt. In 2017 waren 117 Einsätze nötig. Gründe für den Anstieg dürften die Hochwassersituation und Unwetterlagen gewesen sein.

Viel Fehlalarm in Flüchtlings- und Pflegeheimen

Die Feuerwehren der Samtgemeinde Nenndorf waren in 2016 zu 114 Einsätzen gerufen worden, wobei dabei meist die Bad Nenndorfer in Aktion traten – sei es hauptverantwortlich oder unterstützend. Im abgelaufenen Jahr weist die entsprechende Statistik gleich 148 Vorfälle aus. Der Hauptgrund dafür dürfte die Vielzahl an Fehlalarmen in Flüchtlings- und Pflegeheimen gewesen sein. 43-mal eilten die ehrenamtlichen Brandschützer ohne eigentlichen Anlass zu einem Einsatz – 38-mal in Bad Nenndorf, zweimal in Haste, dreimal in Riehe.

Dieses Phänomen ist auch in der Stadt Rodenberg nicht unbekannt, wo die Feuerwehr in 2017 immerhin 13-mal ohne tatsächliche Not ausgerückt war. Auch die Lauenauer Feuerwehr hatte in 2017 ein vergleichsweise ereignisreiches Jahr. Den 37 Einsätzen aus 2016 standen in den zurückliegenden zwölf Monaten 61 Einsätze gegenüber. 40-mal mussten die Apelerner Brandschützer ausrücken. gus

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