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Samtgemeinde Nenndorf Grabpflege leicht gemacht
Schaumburg Nenndorf Samtgemeinde Nenndorf Grabpflege leicht gemacht
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00:24 06.12.2015
Am Hang unterhalb der Kapelle entsteht der Memoriam-Garten. Quelle: gus
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Samtgemeinde Nenndorf

Dahinter steckt die Idee einer Grabgemeinschaftspflege. Sterbende, die ihren Hinterbliebenen die Pflege ihres Grabes ersparen wollen, können dort ihre individuelle Ruhestätte finden. Der Clou bei der Idee: Die Pflege übernimmt ein Gärtnereibetrieb, der von der Treuhandstelle für Dauergrabpflege bezahlt und kontrolliert wird. Die Treuhandstelle bekommt das Geld von den Hinterbliebenen.

Die Verwaltung um den Samtgemeindebürgermeister habe sich aufgrund des Wunsches vieler Bürger nach so einem Memoriam-Garten eine ähnliche Anlage in Wunstorf angesehen und sich „von dieser modernen Art der Bestattung“ überzeugen können, wie Schmidt bei der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses berichtete.

„Es gibt viele Leute hier, deren Angehörige leider weggezogen sind“, so der Verwaltungschef weiter. Das glaubt auch Ausschussmitglied Cord Lattwesen. „Wenn man sich vorstellt, wie viele hier alleine leben, ist das eine gute Idee“, sagte der CDU-Politiker. Die Vorteile liegen laut Verwaltung auf der Hand. Es entstehen keine Kosten für die Samtgemeinde, und da nur die Nutzungsrechte für 30 Jahre erworben werden, verbleibt die Fläche im Besitz der Kommune. Vorläufig soll ein solcher Garten als „Pilotprojekt“ nur im Bad Nenndorfer Friedhof angelegt werden.

Dort sei bereits eine Fläche vorgesehen. Ebenfalls konnte die Verwaltung mitteilen, dass sich in Bad Nenndorf zwei Friedhofsgärtner grundsätzlich bereit erklären würden, die Pflege für eine solche Anlage zu übernehmen. Entsprechend einstimmig fiel das Votum des Ausschusses für die Empfehlung eines Memoriam-Gartens an den Samtgemeindeausschuss aus. js

Der beste Freund des Menschen soll nach dem Willen der Verwaltung zukünftig sein Herrchen auf den Friedhof begleiten dürfen. Der Wirtschaftsausschuss befürwortete eine Änderung der Friedhofssatzung, die aktuell noch vorsieht, dass nur Blinden- und Assistenzhunde die Begräbnisorte betreten dürfen.

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