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Hilbig ist neuer CDU-Vorsitzender

Samtgemeinde Nenndorf Hilbig ist neuer CDU-Vorsitzender

Generationenwechsel bei der CDU: Der 38-jährige Daniel Hilbig übernimmt das Ruder des Nenndorfer Samtgemeindeverbandes. Der Kreuzrieher ist während der Jahresversammlung der CDU mit 23 Ja- und einer Nein-Stimme bei einer Enthaltung zum neuen Vorsitzenden gewählt worden.

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Die neue Spitze der Nenndorfer CDU: Daniel Hilbig (von rechts), Oliver Hartmann, Klaus Weisbrich, Joachim Grabisch und Ansgar Werner bilden den neuen Vorstand des Samtgemeindeverbandes.

Samtgemeinde Nenndorf (kcg). Sein Vorgänger Werner Bövers hatte sich nach fünf Jahren an der Spitze des Samtgemeindeverbandes nicht mehr zur Wahl gestellt. Der Grund: Er will die „Geschicke des Verbandes in junge ehrgeizige Hände legen“.

Hilbig versammelt ein fast komplett neues Vorstandsteam um sich: Zu seinen Stellvertretern hat die Versammlung Oliver Hartmann und Konrad Riechers gewählt, neuer Schatzmeister ist Ansgar Werner. Joachim Grabisch ist Schriftführer, Klaus Weisbrich bleibt Pressewart.

In seinem letzten Jahresbericht ging Bövers vor allem auf die Kommunalwahl ein. Diese sei „nicht auf allen Ebenen erfolgreich“ gewesen, was wohl auch an der mäßigen Wahlbeteiligung gelegen habe. Als positiv wertete Bövers, dass die CDU im Samtgemeinderat ihre elf Mandate halten konnte, während die SPD zwei Sitze im Rat einbüßen musste. Auch in Bad Nenndorf und Hohnhorst habe seine Partei gute Ergebnisse erzielt und Stimmen dazugewonnen – was sich aber nicht auf die Verteilung der Sitze auswirkte. Er freue sich persönlich sehr darüber, dass drei unter 20-Jährige Christdemokraten den Sprung in die Nenndorfer Räte geschafft haben.

Zweiter Höhepunkt der Versammlung im Gasthaus Hattendorf war die Vorstellung der beiden Bewerber um die CDU-Landtagskandidatur, Christel Oberheide und Mike Schmidt.

Der 36-Jährige Verwaltungswirt im gehobenen Polizeidienst aus Auhagen gehört dem Arbeitskreis Polizei und Inneres der CDU-Landtagsfraktion an. Ziel seiner Kandidatur sei unter anderem, die Anliegen der Schaumburger in Hannover zu Gehör zu bringen. „Ich will Sprachrohr sein für die Bürger im Landkreis“, betonte Schmidt. Der ländliche Raum müsse beispielsweise durch die Anbindung an den Großraumverkehr Hannover gestärkt werden. Besonderes Anliegen sei ihm die innere Sicherheit. Der Anstieg von politisch motivierten Straftaten in Schaumburg sei besorgniserregend. „Mein Ziel ist, mich für ein sicheres Leben in Schaumburg einzusetzen.“

Oberheide baut politisch auf eine Haushaltskonsolidierung mit Augenmaß und plädierte dafür, die Schuldenbremse in der Landesverfassung zu verankern. In Sachen Sozialpolitik müsse der demografische Wandel als Chance begriffen werden, forderte die 49-jährige Rodenbergerin. Wichtig sei, flexible Arbeitszeitmodelle und Kinderbetreuung für berufstätige Eltern zu schaffen. Durch Mehrgenerationenhäuser, Seniorentreffpunkte und innovative Wohnkonzepte müsse erreicht werden, dass Menschen unabhängig vom Einkommen selbstbestimmt im Alter leben können.

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