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Samtgemeinde Nenndorf Höhenbegrenzung bleibt 190 Meter
Schaumburg Nenndorf Samtgemeinde Nenndorf Höhenbegrenzung bleibt 190 Meter
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00:23 05.12.2014
Quelle: pr.
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Samtgemeinde Nenndorf

Samtgemeinde Nenndorf. Dieses unterscheidet sich allerdings kaum von den Ergebnissen des zuständigen Landschaftsarchitekturbüros Georg von Luckwald, wie die Verwaltung im Planungs- und Umweltausschuss mitteilte.

Vor allem im Hinblick auf Höhenbegrenzung und Abstand zur Wohnbebauung wollten die Beteiligten eine zweite Meinung eingeholt haben. 190 Meter in der Höhe, 900 Meter beim Abstand hatte das Büro Luckwald vorgeschlagen, um rechtlich auf der sicheren Seite zu stehen. Der beauftragte Gutachter, Rechtsanwalt Olaf Reidt, kommt zu einem ähnlichen Ergebnis. Zwar halte auch er eine Höhenbegrenzung für zulässig, so die Verwaltung.

Falle diese jedoch niedriger als 190 Meter aus, halte er das für problematisch. Als Ausgleich bräuchte es in seinen Augen dann einen geringeren Abstand zur Wohnbebauung, „um der Windenergie weiter substanziell Raum zu geben, wie es das Bundesverwaltungsgericht vorgibt“, so die Erklärung in der Beschlussvorlage.

CDU-Sprecher Werner Bövers zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis des zweiten Gutachtens. Einerseits sei es schade um die „verschenkte Zeit“, andererseits zeige es, „dass das Büro Luckwald gute Arbeit geleistet hat“. Jetzt sei es an der Zeit, endlich in Gang zu kommen.

Eine zusätzliche Änderung steht den bisherigen Plänen für den neuen Flächennutzungsplan (FNP) allerdings bevor. Der Grund ist ein Nest von Rotmilanen, das erst kürzlich entdeckt wurde. Aufgrund dessen wird die geplante Konzentrationsfläche nördlich der Bahngleise zwischen Rehren und Ottensen um rund zehn Hektar verkleinert, die im Radius von 1000 Metern um den Horst herum liegt. Eigentlich nehmen solche temporären Ereignisse auf einen FNP keinen Einfluss, sondern sind erst für die abschließenden Baugenehmigungen von Bedeutung.

Angeblich war dem Landkreis aber wohler dabei, den Horst in die Planungen einfließen zu lassen, da Rotmilane ihr Nest meist mehrere Jahre bewohnen.

Bürgerrückfragen blieben zum Abschluss der Sitzung erwartungsgemäß nicht aus – speziell in Bezug auf den Rotmilan, der eigentlich einen Schutzradius von 1500 Metern bräuchte, wie ein Zuhörer anmerkte. Ratsmitglied Konstantinos Toubekis (Grüne) brachte zudem erstmalig den Vorschlag eines freiwilligen Ausgleichsfonds der Investoren zugunsten von Anwohnern nahe den Windkraftanlagen sowie des Naturschutzes ein. kle

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