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Hunde dürfen trösten

Auch neue Maße für Gräber auf Friedhöfen Hunde dürfen trösten

Hunde sind auf den Nenndorfer Friedhöfen nun wieder erlaubt – mit Einschränkungen, versteht sich. Für eine entsprechende Änderung der Friedhofssatzung hat der Samtgemeinderat Nenndorf einstimmig votiert.

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Auf den Friedhöfen der Samtgemeinde Nenndorf sind Hunde nun wieder willkommen.

Quelle: gus

Samtgemeinde Nenndorf. Zuvor hatte bereits der zuständige Fachausschuss entsprechend votiert (wir berichteten). Zudem gelten jetzt neue Grabmaße.
Die Erfahrung aus den vergangenen Jahren habe gezeigt, dass das grundsätzliche Verbot von Hunden auf dem Friedhof den Bedürfnissen vieler Besucher entgegenstehe, erklärte Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt. Ausgenommen waren von dem Verbot nur Blindenhunde und Assistenzhunde. „Viele Alleinstehende und Ältere möchten aber gerne mit ihrem Hund auf den Friedhof gehen, um zu trauern, oder weil sie die Tiere nicht alleine zuhause lassen können“, so Schmidt weiter.
Die Verwaltung vertrete inzwischen die Auffassung, Hunde auf den Friedhöfen allgemein zuzulassen. Allerdings müssten die Tiere dort selbstverständlich angeleint sein. An den Ein- und Ausgängen der Friedhöfe sollen zudem Aufsteller für Hundekotbeutel installiert werden.
Eine weitere Änderung bezieht sich auf die Größe der zulässigen Grabmale. Bislang war bei Reihengrabstätten eine maximale Größe von 0,3 Quadratmetern Ansichtsfläche zulässig, bei einstelligen Wahlgrabstätten waren es 0,4 Quadratmeter und bei zwei- und mehrstelligen Wahlgräbern 0,8 Quadratmeter. „Die auf den Friedhöfen tätigen Steinmetze regen hier an, für die Ansichtsflächen der Grabmale etwas größere Maße zuzulassen“, so die Verwaltung.
Die Samtgemeinde sei der Auffassung, „dass eine geringfügige Erhöhung der Maße das Gesamtbild auf den Friedhöfen nicht verändern würde“. Fortan gilt deshalb eine Maximalgröße bei Reihengrabstätten und einstelligen Wahlgrabstätten von bis zu 0,5 Quadratmetern sowie von 0,9 Quadratmetern bei zwei- und mehrstelligen Wahlgräbern. kle

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