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Beirat der Samtgemeinde Jugend-Bewegung

Vor gut einem Jahr hat sich der Jugendbeirat der Samtgemeinde Nenndorf erstmalig konstituiert. Das neue Gremium hat sich inzwischen gut etabliert.

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Bendix Bock zieht ein positives Fazit für das erste Jahr des Jugendbeirates.

Quelle: göt

SAMTGEMEINDE NENNDORF. Fragt man Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt und den Beiratsvorsitzenden Bendix Bock, ist die Gruppe heute nicht mehr wegzudenken. Für die Beiratsmitglieder läutet der Ablauf des ersten Jahres auch die zweite Halbzeit ihrer Amtszeit ein.
Der Jugendbeirat versteht sich als Ansprechpartner und Sprachrohr für die Jugendlichen der Samtgemeinde. Diese Aufgabe erfüllen auch Vereine zum Teil, meint Bock, beispielsweise die Dorfjugenden. „Der Beirat verleiht uns aber mehr Gehör und auch einen gewissen Nachdruck“, so der Vorsitzende weiter. Das Jugendgremium arbeitet dicht mit den einzelnen Orten, Verwaltung, Politik und den unterschiedlichen Vereinen der Samtgemeinde zusammen, „um so etwas Sinnvolles umzusetzen“, sagt Bock. Dabei seien die Anknüpfungspunkte sehr gut, lobt er.
Acht Jugendliche ließen sich vor einem Jahr in das Gremium wählen. Den Weg dahin ebnete Schmidt schon vor seinem Amtsantritt, indem er die Idee zum Wahlkampfthema machte. Dem Beirat stellt der Verwaltungschef nach einem Jahr Amtszeit ein positives Zeugnis aus. „Für die kurze Zeit haben die Jugendlichen richtig was bewegt und gute Erfolge verzeichnet“, so der Samtgemeindebürgermeister.

Erste Erfolge zu verzeichnen

Als Schwerpunktthemen beschäftigten den Beirat im ersten Jahr vor allem die Mobilität im ländlichen Raum, die Dorf-Treffpunkte sowie die Spiel- und Sportstätten. Um sich ein Meinungsbild zu verschaffen, starteten die Jugendlichen zunächst eine groß angelegte Umfrage unter den Gleichaltrigen. Als erste Erfolge verzeichnete der Beirat den Nachtbus sowie den Freibadbus. Außerdem brachten sie sich bei der Planung des Jugendparkes ein.
In der zweiten Halbzeit will sich der Beirat verstärkt um Jugendtreffpunkte in den Dörfern bemühen. Zudem sollen Abendveranstaltungen im Jugendzentrum Bad Nenndorf etabliert werden. „Wir wollen für jeden Ort etwas bewegen, das wäre ein Traum“, sagt Bock.
Als einziges Manko sieht der Beiratsvorsitzende die Amtszeit von nur zwei Jahren. Man habe es oft mit langwierigen Prozessen zu tun, sodass in zwei Jahren nicht so viel bewegt werden kann, wie es die Motivation der Jugendlichen fordert. Mehrere der Jugendlichen, darunter Bock, können sich wegen der Altersgrenze nicht zur Wiederwahl stellen. Die Satzungsänderung auf eine Amtszeit zwischen drei und fünf Jahren sei durchaus denkbar, zeigte sich auch Schmidt bei dem Thema gesprächsbereit. göt

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