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Jugendbeirat: Formalitäten klar

Samtgemeinde Nenndorf / Jugendausschuss Jugendbeirat: Formalitäten klar

Die nötigen Formalitäten für die Gründung eines Jugendbeirats in Nenndorf – sprich: die Satzung – hat die Samtgemeinde inzwischen klargemacht.

Samtgemeinde Nenndorf. Nachdem der Jugendausschuss – nach kleineren Anpassungen – sein Okay gegeben hat, muss der Rat noch zustimmen. Danach steht der Gründung des Gremiums, das Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt bereits vor seiner Wahl als ein wichtiges Ziel auf die Fahnen geschrieben hatte, nichts mehr im Wege.

 Derzeit „haben wir viele Themen, die Jugendliche umtreiben“, so Schmidt – vom Skatepark für Bad Nenndorf über die BMX-Bahn für Haste bis zum Wunsch nach einem Nachtbus. „Die Dringlichkeit ist also da“, stellte er klar.

 Da es in Niedersachsen für die Umsetzung eines Jugendbeirats keine exakten Vorgaben gibt, hat die Verwaltung nach dem Vorbild anderer Kommunen eine Satzung zusammengestellt. Der Grundsatz darin lautet: „Die Samtgemeinde Nenndorf hat das Ziel, durch die Bildung eines Jugendbeirates die Teilhabe aller Kinder und jugendlichen Einwohnerinnen und Einwohner an der politischen Willensbildung der Samtgemeinde zu fördern sowie diese aktiv an den sie betreffenden Entscheidungen zu beteiligen.“ Dabei soll der Beirat die Interessen der Jugend „in den politischen Gremien der Samtgemeinde Nenndorf sowie ihrer Mitgliedsgemeinden“ vertreten. Die Mitglieder können auch selbst Anträge formulieren, über die dann in den Ausschüssen und Räten diskutiert wird.

 In diesem Zusammenhang betonte Udo Husmann (SPD) noch einmal, wie wichtig es sei, dass die jungen Leute nicht nur vom Samtgemeinderat, sondern auch von den jeweiligen Mitgliedsgemeinden „mitgenommen“ werden. „Dieses Gremium hat ja eine Historie“, erinnerte er. Beim Vorläufer, dem Jugendparlament, habe es im Vorfeld auch eine große Euphorie gegeben. Letztlich sei das Projekt daran gescheitert, dass die Jugendlichen von den Gemeinden nicht ernst genommen wurden. Moran Dzang, Leiter des Jugendzentrums, regte außerdem an, dass später auch die Umsetzung und Art der Zusammenkunft wohlüberlegt und jugendgerecht gestaltet sein sollte.

 Der Jugendbeirat muss aus fünf bis sieben Mitgliedern zwischen 14 und 24 Jahren bestehen, die in der Samtgemeinde Nenndorf wohnhaft sind. Gewählt wird er für zwei Jahre. Die infrage kommenden Jugendlichen werden von der Samtgemeinde zuvor angeschrieben. kle

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