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Kandidaten stellen sich vor

Trägerschaft für neue Kita Kandidaten stellen sich vor

Das Interessenbekundungsverfahren für den Neubau einer Kita am Hohefeld in Bad Nenndorf ist abgeschlossen. Drei Bewerber zählt die Verwaltung, die sich am 26. Oktober in einer Art Bewerbungsgespräch einem Gremium präsentieren.

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SAMTGEMEINDE NENNDORF. Bei der nicht-öffentlichen Veranstaltung entscheiden sich Vertreter aus Politik, Verwaltung und Samtgemeindeelternrat für einen geeigneten Kandidaten.

Die Klax Niedersachsen gGmbH, das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland (das bereits die Schlaffhorst-Andersen-Schule in Bad Nenndorf betreibt) und die Impuls Soziales Management GmbH haben ihren Hut in den Ring geworfen.

Erste Vorgespräche sind bereits geführt worden, jetzt soll Ende Oktober in einem Bewerbungsmarathon – die drei Einrichtungen präsentieren ihre Vorstellungen hintereinander weg – der geeigneteste Bewerber gefunden werden.

Finanzielle Komponente spielt auch eine Rolle

Dabei ruht die Entscheidungsfindung nicht nur auf den jeweiligen pädagogischen Konzepten, auch die finanzielle Komponente spielt eine nicht unwesentliche Rolle, sagt André Lutz, Amtsleiter Bildung und Soziales. Das Unterhalten von Kindergärten sei „ein höchst defizitäres Geschäft“, so Lutz. Trotz Gebühren und Zuschüssen vom Landkreis, zahlt die Samtgemeinde für die Einrichtungen zur Betreuung von Jungen und Mädchen 2,3 Millionen Euro hinzu. Entsprechend kann die Höhe der zu entrichteten Abgaben für die Samtgemeinde entscheidend sein. Entsprechend wolle Lutz aus taktischen Gründen noch keine weiteren Details zu den jeweiligen Angeboten preisgeben. Außerdem wird es interessant zu erfahren sein, welche Konzepte die einzelnen Träger überhaupt in Sachen Gebäudeplanung in petto haben.

Denn die Immobilie für die Beherbergung der Jungen und Mädchen muss erst noch gebaut werden. Ursprünglich war geplant gewesen, einen gemeinsamen Komplex aus Kita und Krippe zu errichten. Da aber kein passender Träger gefunden werden konnte und entsprechende Fördermittel von Bund und Land für den Bau der Krippe verstrichen wären, entschied sich die Samtgemeinde dafür, die Trägerschaft zu übernehmen und den Bau der Kita hinten anzustellen.

Der Spatenstich für den Bau der Krippe erfolgt mit hoher Wahrscheinlichkeit Anfang November. Das Gebäude inklusive Außenanlage und Geräte wird die Samtgemeinde etwa 3,5 Millionen Euro kosten, 720000 Euro davon werden gefördert. js

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