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Samtgemeinde Nenndorf Kastrationspflicht hat sich bewährt
Schaumburg Nenndorf Samtgemeinde Nenndorf Kastrationspflicht hat sich bewährt
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00:23 19.06.2015
Die scheue Streunerin „Praline“ ist den Tierschützern am Ende doch ins „Netz“ gegangen und befindet sich samt ihrem Nachwuchs jetzt im Tierheim. Quelle: pr.
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Nenndorf/Rodenberg

Denn das Problem beschränkt sich nicht nur auf Nenndorf, weiß Schneider. Auch in Rodenberg, wo aktuell keine Kastrationspflicht besteht, sieht sie noch klaren „Gesprächsbedarf“. Ein aktueller Beleg dafür ist weiß mit schwarzen und braunen Flecken und hat vor kurzem vier kleine Kätzchen zur Welt gebracht. Die augenzwinkernd auf den Namen „Praline“ getaufte, sehr scheue Streunerkatze war lange Zeit bei Rodenberg unterwegs, ließ sich aber – bis jetzt – nie einfangen.
Allein innerhalb des vergangenen Jahres habe „Praline“ um die 15 Kätzchen zur Welt gebracht, die alle am Ende im Tierheim in Bad Nenndorf gelandet sind. Eines der Nachkommen war zum Zeitpunkt des Einfangens bereits trächtig. Auch aus Hülsede bekam die Tierauffangstation wieder mehrere Hinweise auf trächtige, herumstreunende Katzen.
Wer sage, die Vermehrung der Katzen im Freien sei etwas ganz Natürliches, verkenne die Situation gewaltig, so Schneider: Streuner seien keine Wildkatzen, sondern verwilderte, meist zurückgelassene Hauskatzen, die immer die Nähe von Menschen suchen und brauchen, um zu überleben. Problematisch werde das ganz besonders, wenn die freilebenden Tieren, wie bei Streunern üblich, mit Parasiten, Würmern und ähnlichem befallen sind.
Dass Stadthagen sich dazu entschlossen hat, erst die Entscheidung des Landes zu diesem Thema abzuwarten (wir berichteten), sieht sie als falschen Schritt. „Auf die Landesverordnung können wir lange warten“, befürchtet sie. Das Land drücke sich bereits seit Jahren um einen endgültigen Beschluss. Das Argument, man könne eine solche Vorgabe nicht kontrollieren, lässt sie dabei nicht gelten. Das Kontrollieren ist nach ihrer Erfahrung zweitrangig. Allein die Vorgabe schwarz auf weiß in der Hand zu haben, liefere den Tierschutzvereinen eine viel bessere Argumentationsgrundlage bei dem Bemühen, Katzenhalter für das Problem der unkontrollierten Vermehrung zu sensibilisieren. In Nenndorf habe sie bereits erste gute Erfahrungen gemacht.
Von den 40 Tieren, die die Auffangstation um den Jahreswechsel herum beherbergen musste, seien mehr als 20 inzwischen wieder vermittelt worden. Aufgrund der regelmäßigen Neuzugänge, „haben wir aber eigentlich immer zwischen 20 und 40 Katzen hier“. kle

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