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Kein Geld nur für einzelne

WGN-Antrag für Feuerwehrleute abgelehnt Kein Geld nur für einzelne

Der Antrag von WGN-Mitglied Erwin Biener, Führungspersonal der Freiwilligen Feuerwehren eine Aufwandsentschädigung zukommen zu lassen, ist im Samtgemeinderat bei 17 Nein- zu fünf Ja-Stimmen und drei Enthaltungen abgelehnt worden.

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Quelle: pr.

Samtgemeinde Nenndorf. Stattdessen soll, wie in vorangegangenen Sitzungen von unterschiedlichen Seiten bereits angeregt, über eine zusätzliche Budgetierung für Feuerwehren nachgedacht werden, die diese dann nach eigenem Ermessen einsetzen können.

Anlass für Bieners Antrag war der Wunsch, die bestehende Feuerwehrsatzung von 1987, in der die Möglichkeit von Aufwandsentschädigungen bereits enthalten sei, entsprechend zu erweitern. Er sah eine Entschädigung von 50 Euro monatlich für Zugführer der Schwerpunktfeuerwehr vor, 25 Euro für deren Stellvertreter und 15 Euro für Gruppenführer.

Da eine Aufwandsentschädigung beispielsweise für Ratsleute auch gang und gäbe sei, müsse man sich fragen, so Biener, warum bei Feuerwehrleuten so zurückhaltend damit umgegangen werde. Die Verwaltung gab jedoch zu bedenken, dass es schwer sei, den Aufwand von Gruppenführern und stellvertretenden Zugführern gegen den anderer Feuerwehrleute in leitenden Positionen aufzuwiegen.

Trotzdem Einzelne herauszugreifen und zu bevorteilen, hielt die Verwaltung für problematisch. Im Gespräch hätten die Feuerwehrleute diesen Einwand geteilt, berichtete Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt. Die Verwaltung regte daher an, „anstelle der Gewährung weiterer Aufwandsentschädigungen an einzelne die aktiven Feuerwehrkräfte insgesamt zu fördern und damit gleichzeitig Anreize für Neuzugänge zu schaffen. Dies wäre auch ein aktiver Beitrag zur Nachwuchsgewinnung.“

Denkbar wäre ein „Motivationsmodell“ wie in der Gemeinde Timmendorfer Strand, das unter anderem Vergünstigungen und Prämien für Feuerwehrmitglieder zum Inhalt habe. Ein entsprechendes Budget dafür würde allerdings nicht in der Feuerwehr-Satzung verankert, sondern liefe über den Haushaltspunkt Brandschutz. Für den Haushalt 2015 ist eine Budgetierung noch nicht vorgesehen.

Ein ähnlicher Gedanke steckt auch hinter der Ehrenamtskarte, die an Menschen ausgegeben wird, die sich mit viel Aufwand freiwillig fürs Gemeinwohl einsetzen. Auch einige Feuerwehrleute aus Nenndorf sind Besitzer dieser Karten, unter anderem können sie damit vergünstigt das Tropicana in Stadthagen und andere lokale Einrichtungen besuchen. kle

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