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Kita-Gebühren sollen steigen

Kostendeckung Kita-Gebühren sollen steigen

Nach den Vorstellungen der Verwaltung sollen ab dem 1. August 2017 die Gebühren für die Kinderbetreuung erhöht werden. Vorgesehen ist, dass der Kostendeckungsgrad der Elternbeiträge künftig von derzeit unter 15 auf etwa 20 Prozent steigen soll. Genaue Zahlen gibt es noch nicht.

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Für Kindergarten- und Krippenplätze müssen Eltern wohl ab August mehr bezahlen.

Quelle: dpa

Samtgemeinde Nenndorf. Nach Angaben von Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt hat dieser Kostenanteil, der neben den Zuschüssen von Land und Samtgemeinde die Finanzierung der Kinderbetreuung sicherstellt, in 2015 bei 15,52 Prozent gelegen. Im vergangenen Jahr seien unter anderem jedoch die Personalkosten aufgrund des neuen Tarifgeflechts für Erzieher erheblich gestiegen.

Viel Bewegung in Sachen Kinderbetreuung

„Wir sehen es aufgrund des guten Betreuungsangebots als unerlässlich an, die Gebühren zu erhöhen“, sagt Schmidt. Denn in der Kinderbetreuung der Samtgemeinde herrscht im Moment viel Bewegung. Übergangslösungen für nicht vorhandene Kita-Plätze müssen gefunden werden, und der Bau einer neuen Krippe und einer Kita hat schon begonnen beziehungsweise ist in Planung. „Davon profitieren ja auch die Eltern“, betont Schmidt. Man müsse aufpassen, dass der Kostendeckungsgrad der Eltern im Vergleich zu den anderen beiden Posten nicht allzu weit absinkt. Denn: „Je geringer der Elternanteil, umso größer der Anteil, den die Gesamtbevölkerung durch Steuern bezahlt“, so Schmidt.

Und dieser ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Musste die Samtgemeinde in 2015 noch 2,1 Millionen Euro bezuschussen, werden es in 2017 aufgrund der gestiegenen Gehaltskosten und des vergrößerten Angebots etwa 2,7 Millionen Euro sein.

Schrittweiser Anstieg

Welche Summen damit auf die Eltern genau zukommen, kann Schmidt noch nicht sagen. Auch André Lutz, Amtsleiter Bildung und Soziales, spricht davon, dass erst kalkuliert werden müsse, inwieweit sich bestimmte Erhöhungen der Gebührensatzung auf den Deckungsgrad auswirken. Fest steht, dass der Anstieg nicht in einem Ruck, sondern schrittweise erfolgen soll und der August 2017 lediglich den Startpunkt darstellt, um die angestrebten 20 Prozent zu erreichen, die beispielsweise auch in Bückeburg bereits eingenommen werden.

Bis zum März will die Verwaltung den Vorschlag mit genauen Zahlen ausarbeiten, um ihn dann in die politischen Gremien zu schicken, die dann letztlich entscheiden, ob die Gebühren erhöht werden oder nicht. js

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