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Samtgemeinde Nenndorf Kita bleibt – unter Vorbehalt
Schaumburg Nenndorf Samtgemeinde Nenndorf Kita bleibt – unter Vorbehalt
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22:12 12.01.2017
Die Kita Bahnhofstraße soll am jeztigen Standort bleiben. Quelle: Symbolfoto (dpa)
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Samtgemeinde Nenndorf

Ursprünglich war geplant gewesen, dass die Kinder und Erzieher der Betreuungseinrichtung in die noch unbenannte Kindertagesstätte (Kita) am Hohefeld ziehen. Allerdings wurde mit dem Trägerunternehmen Klax vereinbart, dass dort Integrationsgruppen eingerichtet werden. Damit senkt sich die Zahl der vorhandenen Kita-Plätze von 100 auf bis zu 80. Ziehen dann die 65 Jungen und Mädchen von der Bahnhofstraße in den neuen Komplex, verbleiben gerade einmal 15 freie Plätze, rechnete Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt bei der jüngsten Sitzung des Jugendausschusses vor.

Niveau wird sich kaum ändern

Und diese werden wohl auf Dauer kaum ausreichen. 2016 sei mit 159 Niederkünften der geburtenstärkste Jahrgang der vergangenen zehn Jahren verzeichnet worden. Doch nicht nur Nenndorfer Eigengewächse müssen künftig betreut werden, von 2003 bis 2013 sind beispielsweise 175 Jungen und Mädchen im Kindergartenalter in die Samtgemeinde gezogen. „Und das Niveau wird sich kaum ändern“, so Schmidt.

Außerdem besteht zum Sommer 2017 nach derzeitigem Stand ein Fehlbedarf von etwa 40 Plätzen. Deswegen und im Hinblick auf 113 weitere zu vergebene Bauplätze wäre es „frevelhaft“ die Kita an der Bahnhofstraße zu schließen, „um dann in zwei Jahren woanders neu zu bauen“.

Gespräche mit dem Landkreis

Ferner bahnt sich eine Lösung für die Platz-Probleme der Berlin-Schule an, deren Leitung bisher auf die Räume der Kita Bahnhofstraße gehofft hatte. Anscheinend zeigt sich der Landkreis gewillt, dass Kleine Gymnasium nach Auszug der dort aktuell untergebrachten Jahrgänge an die Samtgemeinde zu übergeben. Dort könnte allein im Altbau-Trakt ausreichend Raum für die Schule und den Hort entstehen. „Wir befinden uns in konstruktiven Gesprächen mit den Landkreis“, berichtete Schmidt. Ohne die gewünschte Einigung ist die Grundsatzentscheidung für den Verbleib der Kita allerdings hinfällig.

Die Politiker zeigten sich mit dem Lösungsvorschlag der Verwaltung zufrieden. Tatjana-Maria Großer (CDU) sprach davon, „Perspektiven für Familien aufzuzeigen“ angesichts von 113 Bauplätzen, die wohl noch vergeben werden. Parteikollege Fabian Heine befand es für wichtig, „dass Reserven geschaffen werden“. Imke Hennemann-Kreikenbohm (Grüne) blies in dasselbe Horn: „Damit haben die Erzieher Planungssicherheit.“ js

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