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Knappes Rennen zu erwarten

Wahlen am Sonntag Knappes Rennen zu erwarten

Sonntag wird es ernst: In der Samtgemeinde Nenndorf werden der Samtgemeinderat, der Rat der Stadt Bad Nenndorf und die Gemeinderäte in Haste, Hohnhorst und Suthfeld neu gewählt. Insgesamt etwa 14000 Stimmberechtigte können Einfluss auf die politische Landkarte für die nächsten fünf Jahre nehmen.

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Wer bekommt wie viele Stimmen?

Quelle: Symbolfoto

Etwa 1750 davon haben sich schon entschieden und per Briefwahl ihre Stimme abgegeben. Bis Freitag um 13 Uhr konnte die Briefwahl noch beantragt werden. Alle Briefwähler haben grundsätzlich bis Sonntagabend um 18 Uhr Zeit, ihren Umschlag der Verwaltung zukommen zu lassen. Alle anderen können an den 27 Wahllokalen, übrigens mehr als doppelt so viele wie bei der vergangenen Wahl, von 8 bis 18 Uhr ihre Kreuzchen setzen.

Neugestaltung möglich

Die Kommunalwahl hat das Potenzial, die politische Ordnung in der Samtgemeinde völlig neu zu gestalten. Wenn am Abend alle Stimmen ausgezählt sind, könnte es gerade im Bad Nenndorfer Stadtrat zu einer großen Überraschung kommen. Denn möglicherweise kann die Wählergemeinschaft Nenndorf (WGN) ihren Erfolg von vor fünf Jahren toppen. Bei der vorigen Kommunalwahl legte das Bündnis bereits kräftig zu und erhöhte die Zahl ihrer Sitze im Stadtrat von drei auf sieben (24,8 Prozent). Möglich, dass die WGN, für die Bernd Zimmermann auf Platz eins ins Rennen geht, vom bundesweiten Stimmungstief der Volksparteien profitiert und erneut Boden gutmacht. Zumal die WGN den Erfolg der Kurhaus-Rettung für sich verbuchen kann.

Auch die CDU um Bürgermeisterkandidatin Marlies Matthias hofft, der SPD die Mehrheit streitig machen zu können. 2011 vereinten die Christdemokraten 32,3 Prozent der Stimmen auf sich. Die SPD, angeführt von Bürgermeisterin Gudrun Olk, schnitt mit 38,1 Prozent zwar etwas besser ab, ein bequemes Polster sieht jedoch anders aus. Außer den zwei Parteien und der Wählergemeinschaft war es nur der Linken vorbehalten, mit einem Sitz in den Rat zu ziehen.

Olaf Buschmann (Die Linke) tut alles, diesen Erfolg zu wiederholen. Währenddessen werfen auch die Grünen und die FDP ihren Hut in den Ring und hoffen, bei der künftigen Ratsperiode wieder politisch mitbestimmen zu können.

Mit Ausnahme der FDP gehen dieselben Parteien auch auf Samtgemeindeebene ins Rennen. Dort punktete die WGN zwar nicht im selben Ausmaß wie in Bad Nenndorf, schlug sich mit 15,9 Prozent aber dennoch beachtlich. Das Bündnis hat gute Chancen, 2016 in der Gunst der Wähler weiter nach oben geklettert zu sein.

Es wird spannend, zu sehen, ob sich SPD und CDU ein ähnliches Kopf-an-Kopf-Rennen liefern wie bei der Wahl 2011. Während die SPD 38,1 Prozent der Stimmen sammelte, positionierte sich die CDU mit 34,3 Prozent knapp dahinter. js

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