Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 2 ° wolkig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Lob, aber Entscheidung vertagt

Offener Bücherschrank Lob, aber Entscheidung vertagt

Der Jugendausschuss der Samtgemeinde Nenndorf hat einen Antrag des Senioren- und Behindertenbeirats der Samtgemeinde auf Finanzierung eines Offenen Bücherschrank gelobt, aber an die Stadt Bad Nenndorf verwiesen.

Voriger Artikel
Die Not des Mannes in einer Frauenwelt
Nächster Artikel
Dankesworte für einstigen Rathauschef

Einen Bücherschrank wie den in Rodenberg wünscht sich der Behinderten- und Seniorenbeirat auch für Bad Nenndorf.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Weil der Beirat ein Gremium der Samtgemeinde ist, war der Vorstoß zunächst dort gelandet, doch mit Blick auf die reine Stadtangelegenheit leiteten die Politiker die Sache weiter.

 Vor allem weil die Gemeinde Haste bereits selbst einen Offenen Bücherschrank angeschafft hatte, wie Heiner Wrede (Grüne) herausstellte, sprachen sich die Politiker dafür aus, der Stadt keinen Vorteil zu verschaffen, der nicht auch Haste gewährt worden war. Auch Ausschussvorsitzender Sigmar Sandmann und SPD-Sprecher Udo Husmann äußerten sich in diesem Sinne, lobten den Vorstoß aber ebenso wie Wrede.

 Bedenken hatte Marlies Matthias (CDU), dass ein solcher Schrank schwierig zu pflegen wäre. Sie zweifelte auch an einem ordentlichen Erscheinungsbild der Bücher, die Witterungseinflüssen ausgesetzt sein könnten, und verwies auf das vorhandene Angebot der öffentlichen Bibliothek. Henning Dormann (WGN) entgegnete, dass aus dem Bücherschrank – anders als in der Bibliothek – kostenlos und zu jeder Zeit Bücher per Tausch entnommen werden können.

 Der Ausschuss fasste inhaltlich keinen Beschluss und verwies auf die Stadt. Sandmann sagte, „der Samtgemeindebürgermeister könne ja mal mit dem Stadtdirektor sprechen“. Diese Posten bekleidet beide Mike Schmidt, der sich schmunzelnd zu einem solchen Selbstgespräch bereit erklärte. Entscheiden müssen über einen Zuschuss – der Beirat bittet um 2000 Euro – die Bad Nenndorfer Politiker.

 Der Beirat zählt in seinem Antrag Bücherschrank-Standorte in Haste, Rodenberg, Wunstorf und Rehburg-Loccum auf. Das Unternehmen, das den Rodenberger Schrank konstruiert hat, der im Frühsommer 2014 eröffnet wurde, beziffert die Kosten auf 2000 Euro. Laut Antrag des Beirats hat der Betrieb aus Hannover signalisiert, auch für Bad Nenndorf tätig werden zu wollen.gus

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben
Mehr zum Artikel
Offener Bücherschrank

Ob der Offene Bücherschrank auf dem sogenannten Stadtbalkon stehen darf, kann die Stadt Bad Nenndorf nicht entscheiden. Dies hat die Verwaltung dem Seniorenbeirat mitgeteilt.

mehr

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg