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Mehr Besucher im Jugendzentrum

Samtgemeinde Nenndorf Mehr Besucher im Jugendzentrum

Die Besucherzahlen im Jugendzentrum in Bad Nenndorf haben in der Vergangenheit merklich zugenommen, resümierte Moran Dzang, Leiter der Einrichtung und Mitglied des Vereins zur Förderung der Jugendarbeit, bei dessen Hauptversammlung.

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Samtgemeinde Nenndorf. Über den Tag verteilt seien es durchschnittlich 25 junge Menschen, die dort ein- und ausgehen und sich mal kürzer, mal länger in der Einrichtung aufhalten.

Derzeit stehen in den Räumen des Juz sieben Computerplätze zur Verfügung, es sei zu überlegen, ob ein weiterer nicht sinnvoll sei, da die Geräte doch sehr stark genutzt würden. Allerdings, bemerkte er, habe er inzwischen auch schon aktiv werden müssen in Bezug auf Spielsucht beziehungsweise exzessives Spielen von einigen Jugendlichen. „Das nahm zum Teil schon überhand.“ Betroffen seien vor allem Jungen um die zwölf Jahre. Mit steigendem Alter werde das Problem merklich weniger, sobald auch andere Interessen das Leben der Jungen bestimmen.

Prekär sei dabei aber nicht nur die Dauer des Spielens gewesen, sondern auch der Umstand, dass bei vielen Onlinespielen Ausrüstungsgegenstände und ähnliches für die eigene Spielfigur kostenpflichtig sind. „Da wurden zum Teil 50 bis 80 Euro an einem Tag ausgegeben“, so Dzang.

Das Bezahlen läuft in dem Fall nicht per Überweisung, sondern über den Code einer vorher gekauften Prepaid-Karte, die im Handel erhältlich sind. Eigentlich seien diese Karten, genau wie Alkohol, erst ab 18 Jahren im Laden zu erstehen, da sich damit auch Spiele kaufen lassen, die erst ab 18 freigegeben sind. Trotzdem seien sie selbst für Kindern anscheinend ziemlich leicht zu bekommen, was er doch sehr erschreckend finde.

Für das Spielen an den Juz-PCs hat Dzang inzwischen jedenfalls klare Regeln eingeführt. Die maximale Spielzeit liegt bei zwei Stunden, Bezahlkarten sind komplett tabu. Auch achte er darauf, dass die Altersfreigabe der Spiele eingehalten werde. kle

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