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Mehr Geld für Ratsmitglieder

Samtgemeinde Nenndorf Mehr Geld für Ratsmitglieder

Die Aufwandsentschädigungen für Stadtrats- und Samtgemeinderatsmitglieder sowie die Bürgermeisterin und deren Stellvertreter sind rückwirkend zum 1. November erhöht worden. Gremiumsmitglieder erhalten künftig eine monatliche Pauschale von 45 Euro (vorher 40) und dazu 25 Euro pro Sitzung, an der sie teilnehmen.

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Quelle: dpa

SAMTGEMEINDE NENNDORF. Bürgermeisterin Marlies Matthias darf sich über 350 Euro im Monat freuen – vorher hatte der Betrag bei 275 Euro gelegen. „Als Leiterin der Sitzungen muss sie einen Mehraufwand betreiben und bekommt entsprechend mehr als ein einfaches Ratsmitglied“, erklärt Simone Oppermann vom zuständigen Hauptamt. Ferner nehmen Bürgermeister repräsentative Aufgaben wahr.

Der erste stellvertretende Bürgermeister, Herbert Kruppa, erhält 175 Euro, was einer Erhöhung um 25 Euro entspricht. Genauso hoch ist die Differenz zum neuen Betrag des zweiten stellvertretenden Bürgermeisters, Wilhelm Biesterfeld, der 150 Euro bekommt. Die Aufwandsentschädigung für die Fraktionsvorsitzenden bleibt mit 60 Euro gleich.

Auch auf Samtgemeinde-Ebene hat es gewisse Erhöhungen gegeben. Ratsmitglieder erhalten demnach ab sofort 25 Euro pro Sitzung, vorher hatte der Betrag bei 22 Euro gelegen. Der Pauschalbetrag von monatlich 61 Euro bleibt bestehen.

Orientierung an Empfehlungen der Entschädigungskommission Niedersachsen

Die beiden stellvertretenden Samtgemeindebürgermeister, Rolf Stierand und Friedrich Varwig, kassieren künftig 150 Euro, vorher sind es 116 Euro gewesen. An die Fraktionsvorsitzenden werden künftig 65 statt 61 Euro gezahlt. Außerdem gewährt ihnen die Verwaltung zusätzlich acht Euro pro Fraktionsmitglied.

Die Abgaben orientieren sich an den Empfehlungen der Entschädigungskommission Niedersachsen. Je nach Funktion eines Ratsmitglieds und der Einwohnerzahl werden dort Durchschnittswerte ermittelt. Dass sich die Kurstadt dabei nicht zwingend an alle Vorgaben hält, zeigt das Salär von Stadtdirektor Mike Schmidt. Jener bekommt künftig 300 statt 180 Euro. Doch damit liegt die Verwaltung deutlich unter dem Vorschlag der Kommission, die 780 Euro für angemessen hält. js

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