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Mehr Vertrauen in die Mitarbeiter

Neu im Amt Mehr Vertrauen in die Mitarbeiter

Das Amt als neuer Nenndorfer Samtgemeindebürgermeister ist überwältigend, findet Mike Schmidt – und das gleich in mehrfacher Hinsicht.

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Guten Mutes: Mike Schmidt an seinem neuen Arbeitsplatz.

Quelle: on

Samtgemeinde Nenndorf. Zum einen sei der Empfang in der Samtgemeindeverwaltung sehr herzlich gewesen, „man merkt, dass sich die Mitarbeiter über eine neue Ära freuen“, sagt Schmidt. Zum anderen habe er nicht ahnen können, wie viele Briefe sich zum Wochenbeginn auf seinem Schreibtisch stapeln lassen. Ein gut 60 Zentimeter hoher Blatt-Berg habe sich am Montag auf seinem Schreibtisch aufgetürmt. Sein Vorgänger habe jegliche Post bearbeitet. Das werde jetzt umgestellt. Eine Meldeanfrage einer Behörde werde nun direkt ins entsprechende Amt getragen. „Bei mir heißt es halt: weniger Kontrolle, mehr Vertrauen“, sagt er.

 Die Umstrukturierung, die er „in einem dynamischen Prozess“, wie er betont, in die Verwaltung einbringt, sei mitunter von kleinen Veränderungen geprägt. So könnten ihn Mitarbeiter auch wieder direkt in seinem Büro anrufen, die Umleitung in das Vorzimmer habe er abgestellt. Bei kleinen Fragen zu einem bestimmten Vorgang gehe er auch selbst im Haus zur entsprechenden Abteilung. „Ich muss nicht immer alle in mein Büro zitieren.“

 Geprägt war die erste Amtswoche Schmidts von der Haushaltsklausurwoche und vielen Gesprächen mit den Amtsleitern. Dabei bringe Schmidt auch seine Vorstellungen für die Zukunft mit ein. Im Frühjahr wolle er sich zu wichtigen Themen in der Samtgemeinde äußern und Sachstandsberichte abgeben. So zum Beispiel zum Feuerwehr-Neubau, den er durch Gespräche mit der Feuerwehr schneller voranbringen möchte. Zudem wolle er daran arbeiten, dass Kurpark und Fußgängerzone in Nenndorf zu einer Einheit werden. „Der zentrale Platz zwischen der Kurpromenade und der Fußgängerzone stellt einen optischen Bruch dar, den Besucher meiden.“ Ebenso will er sich für ein umfassenderes Stadtmarketing einsetzen.

 Langfristig möchte Verwaltungschef Schmidt auch ein neues Verkehrskonzept in der Kurstadt etablieren. Die Tempo-40-Zonen seien allein rein rechtlich bedenklich. on

Veränderungen herbeiführen

Mike Schmidt will als Bürgermeister Veränderungen herbeiführen. Die SN haben kurz nachgefragt, worum es sich dabei handelt:

Was wird sich innerhalb der Verwaltungsstruktur ändern?
Wir haben altersbedingte Abgänge, die Möglichkeiten zur Umstrukturierung bieten.

Was wird sich für den Bürger spürbar ändern?
Die Verwaltung soll noch mehr Dienstleister für die Bürger werden. Deshalb erarbeiten wir momentan Standards für Bürgeranfragen und interne Abläufe. Insgesamt wird es auch weniger Selbstverwaltung und mehr zielorientiertes Arbeiten geben.
Sie sprachen in ihrer Antrittsrede von einer „blutigen Nase“, die Sie sich mal holen könnten, wenn ihre Vorstellungen mit Vorschriften kollidieren. Bei welchem Thema vermuten Sie Ihre erste Kollision?
Der Teufel ist ein Eichhörnchen, und man weiß nie, wann man es trifft, aber am besten gar nicht.

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