Samtgemeinde Nenndorf (kcg). Gesprächsbedarf gab es in der Ausschusssitzung vor allem bei einem Punkt: Wer ist in der Samtgemeindeverwaltung Ansprechpartner für die Senioren- und Behindertenvertreter? Letztgenannte wünschen sich, Anfragen aller Art an die jeweils zuständigen Mitarbeiter der Verwaltung richten zu können, erklärte Beiratsmitglied Reinhard Lorz. Bisher sei Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese Ansprechpartner des Gremiums gewesen. „Das wollen wir aufweichen und mit Anfragen nicht jedes Mal zum Bürgermeister laufen.“ Reese habe Wichtigeres zu tun.
Reese selbst erklärte darauf hin, Post komme defacto ohnehin über seinen Schreibtisch, das führe auch nicht zur Überlastung seiner Person. Er plädierte dafür, die Unterstützung des Beirates durch den Samtgemeindebürgermeister wie bisher in die Satzung aufzunehmen. Auch für den Ausschussvorsitzenden Sigmar Sandmann (SPD) sei das die sinnvollere Variante: „Die Samtgemeinde handelt grundsätzlich durch das Organ des Samtgemeindebürgermeisters.“
Zur finanziellen Unterstützung bekommt der Beirat laut neuer Satzung Mittel „in angemessener Höhe“. Für 2012 sind dafür 1000 Euro in den Haushalt aufgenommen worden. Der Jugendausschuss stimmte schließlich einstimmig für die Satzung.
Die Statuten des Beirates sind auch Thema in der nächsten Sitzung am Mittwoch, 18. Januar, um 15 Uhr im Pflegeheim Haus Kaiser, Wilhelmstraße 1, in Bad Nenndorf. Weitere Themen sind die Neubildung des Kreisseniorenrates, die Neugestaltung der Kurhausstraße/Am Thermalbad und der Bewegungspark.
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