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Nach sieben Minuten am Einsatzort

Feuerwehrbedarfsplan Nach sieben Minuten am Einsatzort

Der Feuerwehrbedarfsplan ist um einen Schritt vorangetrieben worden. Der Feuerwehrausschuss votierte für Zielsetzungen, die das Papier hinsichtlich der Ausrüstung von Ortswehren vorgeben soll.

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Quelle: dpa

Samtgemeinde Nenndorf. Für den Bedarfsplan sollte ein Schutzziel definiert werden. Diese Frage galt es, zu klären: Wie schnell müssen wie viele Einsatzkräfte im Ernstfall vor Ort sein, um ihre Arbeit aufzunehmen? Dazu gibt es Empfehlungen der Berufsfeuerwehr und des Innenministeriums, wobei Letztgenannte für Freiwillige Feuerwehren angemessener ist.

 Neun „Funktionen“ sollen demnach innerhalb von sieben Minuten nach Alarmierung am Einsatzort eintreffen, sieben weitere müssen nach 13 Minuten vor Ort sein. In 90 Prozent aller Fälle müssen diese Vorgaben, die als Schutzziel bezeichnet werden, erreicht werden.

 Diese Zielvorgabe wird nun den Planern des Feuerwehrkonzepts mitgeteilt. Und auf der Grundlage sollen diese den Plan erstellen. Die externen Fachleute legen also fest, welche Feuerwehren welches Material, welche Gebäude und welche Fahrzeuge benötigen. Die Samtgemeinde muss dann dafür sorgen, dass der Bedarf auch finanziert wird.

 Der Knackpunkt ist wohl aber das Personal, denn dieses kann die Samtgemeinde nicht kaufen. Und zu den nötigen Personalstärken wird das Konzept ebenfalls Vorgaben enthalten. Sollte es bei einzelnen Feuerwehren Schwierigkeiten geben, die geforderten Zahlen zu erreichen, wäre es anschließend Sache der Kommandos und der Verwaltung, auf Grundlage des Feuerwehrbedarfsplans über Lösungsansätze zu sprechen.

 Speziell tagsüber sind viele freiwillige Feuerwehrleute beruflich eingebunden, weshalb die Personaldecke bisweilen dünn wird. Darüber ist bereits in der Vergangenheit vielfach diskutiert worden. Und der mindestens ebenso häufig zitierte demografische Wandel dürfte das Problem kaum entschärfen – im Gegenteil. gus

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