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Nenndorf platzt aus allen Nähten

Kapazitäten bald erschöpft Nenndorf platzt aus allen Nähten

Für viele potenzielle Neubürger ist die Kurstadt seit einiger Zeit kein leichtes Pflaster. Baulücken sind sowohl für Privatpersonen als auch für Gewerbetreibende kaum vorhanden, und das Potenzial an Eigentum der Stadt ist erschöpft. Mithilfe eines Entwicklungskonzepts mit dem Namen Wohnen und Gewerbe sollen nun neue und für die Entwicklung potenziell geeignete Flächen in Bad Nenndorf sowie den anderen Mitgliedsgemeinden Nenndorfs gefunden werden.

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Im Wohngebiet Hinteres Hohefeld wird kräftig gebaut, doch die Kapazitäten sind bald erschöpft.

Quelle: göt

SAMTGEMEINDE NENNDORF. Die jetzige Situation stellt sich wie folgt dar: Das Einfamilienhaus-Wohngebiet Hinteres Hohefeld befindet sich in der Erschließung, die Resonanz ist groß. In dem kommunalen Baugebiet an der Feldstraße in Waltringhausen werden die letzten Grundstücke bis zum Ende des Jahres verkauft sein. Auch das Gewerbegebiet Südliche Gehrenbreite ist komplett an einen Investor, der Sedai Druck GmbH, veräußert worden. Damit ist die große Fläche, die für die nächsten Jahre den Bedarf decken sollte, nicht mehr verfügbar. Kleinere Gewerbeflächen sind gefragt, es gibt jedoch keine Angebote, auch nicht aus dem privaten Bereich. Und mit der Ansiedlung der Sedai Druck GmbH wird in den kommenden Jahren der Bedarf an Wohnbauflächen zusätzlich steigen.

Entsprechend wünschenswert ist für die Verwaltung, Wohnbauflächen anbieten zu können, die sich sowohl durch Lage und Baumöglichkeiten als auch den Preis unterscheiden. Reserven für die Entwicklung neuer Bauflächen stellt der Flächennutzungsplan der Samtgemeinde von 2001 für die Stadt aber nicht mehr dar. Außerdem sind die Daten zu alt, um ein vernünftiges Entwicklungspotenzial ableiten zu können.

Zu wenig Ressourcen

Deswegen hat der Verwaltungsausschuss der Stadt beschlossen, dass das Büro ALP aus Hamburg in dem kommenden halben Jahr ein Entwicklungskonzept erstellen soll. Dieses kann als „Argumentationsgrundlage für die Änderung des Flächennutzungsplans dienen“, sagt Bauamtsleiterin Annette Stang.

Für die Stadt Bad Nenndorf soll die Analyse die Mindestanforderung erfüllen, um bei Bedarf Wohnraum fördern lassen zu können, Stichwort NBank. Der Schwerpunkt des Konzepts soll im städtebaulichen Bereich liegen. Anhand diverser Kriterien wie beispielsweise der Versorgungssituation, Belangen des Naturschutzes oder der Lage wird eine Prioritätenliste erstellt, die in der Konsequenz dabei helfen soll, Entscheidungen zu treffen, wo welche Flächen in der Samtgemeinde erstanden werden – sollten diese überhaupt verfügbar sein – beziehungsweise wo der Flächennutzungsplan beim Landkreis entsprechend geändert wird. Dieser Prozess sei Stang zufolge sehr zeitintensiv und nicht mit den Ressourcen der Verwaltung schaffbar. 30000 Euro bezahlt die Stadt als planungsauslösende Gemeinde für das Konzept, welches die gesamte Samtgemeinde abdecken soll. js

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