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Neue Strukturen

Nenndorfer Verwaltung wird neu gegliedert Neue Strukturen

Die Verwaltung der Samtgemeinde Nenndorf steht vor einer umfassenden Neustrukturierung. Zum 1. Juni wird es gleich mehrere Aufgabenverschiebungen geben. Außerdem richtet die Samtgemeinde das seit Jahren geforderte Gebäudemanagement ein.

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Quelle: SN

Samtgemeinde Nenndorf. Die Neugliederung ist eines der ersten Großprojekte, das Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt unter Beteiligung der Führungskräfte des Rathauses abgeschlossen hat. Umgesetzt wird das Konstrukt zum 1. Juni. Denn am 31. Mai geht der Leiter des Amtes Zentrale Dienste, Heinrich Bremer, in Ruhestand.

An seine Stelle rückt die bisherige Leiterin der Stabsstelle, Simone Oppermann, die die Aufgaben Personal, Sitzungsdienst und EDV mit in das fortan von ihr geleitete Amt nimmt. Oppermann wurde zur Samtgemeindeamtsrätin befördert (Besoldungsgruppe A12). Dafür wandern alle Finanzangelegenheiten, die bisher zu den Zentralen Diensten gezählt wurden, in die Kämmerei ab. Dazu gehören die Betriebe gewerblicher Art (BgA Kurbetriebe) sowie die Bereiche Fremdenverkehrs- und Kurbeitrag, für die Bremer bislang der Spezialist im Hause war.

Simone Oppermann

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Chef der Kämmerei bleibt Frank Behrens, der gerade zum Samtgemeindeoberamtsrat befördert (Besoldungsgruppe A13). Behrens bekommt nicht nur Aufgaben dazu, er fungiert nun auch als stellvertretender Stadtdirektor. Das entsprechende Votum erhielt er vom Bad Nenndorfer Rat. Der Kämmerer bekommt auch einen Stellvertreter, den es bislang nicht gegeben hatte.

Frank Behrens

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Dritter Amtsleiter ist nach wie vor André Lutz, dessen Abteilung aber den Namen tauscht. Anfang 2014 war sie mit seiner Übernahme der Leitungsfunktion vom Ordnungsamt zum Amt Bildung und Soziales umfirmiert worden. Ab dem 1. Juni soll der Name Bürgerservice und Sicherheit lauten, um beispielsweise auch dem Thema Feuerwehr gerecht zu werden. Im Samtgemeinderat hatte sich Sigmar Sandmann (SPD) die Aufnahme des Begriffs Bildung gewünscht. Die Entscheidung steht aus. Lutz ist zudem allgemeiner Vertreter des Samtgemeindebürgermeisters.

André Lutz

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Amtsleiter Nummer vier bleibt bis zum 30. November Hans-Bernhard Kampen, doch der Chef des Baumamtes geht dann in Pension. Seine Stelle ist neu ausgeschrieben worden und bekommt eine andere Gewichtung. Ein Architekt, der möglichst auch selbst Planungsarbeit bei Bauvorhaben übernehmen kann, soll das Amt leiten. Dafür wird die Stelle höher dotiert. Nach Worten Schmidts sind im Rathaus qualitativ hochwertige Bewerbungen eingegangen.

Das dem Bauamt angegliederte neue Gebäudemanagement hat fünf Mitarbeiter: Drei aus dem Bauamt, darunter zwei Diplomingenieure, und zwei Sachbearbeiterinnen für Liegenschaften, die bisher im Amt Zentrale Dienste gewirkt hatten. Diese Gruppe kümmert sich um alle Gebäude der Samtgemeinde und der Stadt, ausgenommen die Friedhofskapellen.
Ebenfalls neu ist eine Stelle für Öffentlichkeitsarbeit. Dafür ist eine jetzige Auszubildende vorgesehen, die noch ihr Studium abschließen muss. Im Sommer 2016 soll sie die Stelle bekleiden. Schmidts Ziel ist Bürgernähe. „Wir wollen uns mehr öffnen“, sagt der Verwaltungschef. gus

Bauhof und KurT-Arbeiter zusammen?

Eine weitere mögliche Neustrukturierung soll in den kommenden Monaten geprüft werden. Dabei geht es um eine Zusammenlegung des Bauhofs der Samtgemeinde mit der Grünkolonne der Kur- und Tourismusgesellschaft (KurT). Dies wünschen sich nicht nur manche Politiker, auch Mike Schmidt hatte dies im Wahlkampf vorgeschlagen. Ziel seien Synergien und Ersparnisse. Außerdem wäre ein gut ausgestatteter Fuhrpark besser, als Arbeitsgerät getrennt voneinander vorzuhalten. Auch die Abläufe bei der Grünpflege ließen sich mit einem großen Bauhof besser koordinieren. Wichtig ist Schmidt, dass diese Diskussion vor der Planung des Bauhof-Neubaus abgeschlossen wird. gus

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