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Neuer Vorstoß in Sachen Bücherschrank für Bad Nenndorf

Behinderten- und Seniorenbeirat sieht Zeitdruck Neuer Vorstoß in Sachen Bücherschrank für Bad Nenndorf

Der Behinderten- und Seniorenbeirat der Samtgemeinde Nenndorf möchte bei dem Projekt Offener Bücherschrank aufs Tempo drücken. Der Vorsitzende des Gremiums, Friedrich Kräft, zeigte sich bei der jüngsten Sitzung enttäuscht darüber, dass trotz Spendenzusagen das Projekt noch nicht umgesetzt worden ist. „Viele Kommunen im Umland haben einen offenen Bücherschrank, selbst die Gliedgemeinde Haste. Nur in Bad Nenndorf gibt es ein solches Angebot noch nicht“, sekundierte Beiratsmitglied Klaus-Dieter Salzbrunn.

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Noch herrscht Leere vor den Bänken: Nach Angaben des Behinderten- und Seniorenbeirates hat sich das Unternehmen Rahlfs Immobilien noch nicht zum geplanten Offenen Bücherschrank geäußert.

Quelle: bes

Samtgemeinde Nenndorf. Als Grund für den neuerlichen Vorstoß nannte der Vorsitzende die Sponsoren-Zusage für das Projekt. „Ich möchte nicht, dass die Zusicherung verfällt, weil diese an bestimmte Personen gebunden ist“, sagte Kräft im Hinblick auf die anstehende Neuwahl des Senioren- und Behindertenbeirates im Juni.

Angedacht ist, dass der Offene Bücherschrank vor dem Gebäude aufgestellt wird, in dem derzeit der Penny-Markt und die Drogerie-Kette Rossmann untergebracht sind. Von dem Eigentümer der Immobilie, der Rahlfs Immobilien GmbH, habe er jedoch nach mehrfacher Kontaktaufnahme keine Antwort erhalten, kritisierte Kräft das Verhalten des Unternehmens.

Auf Unverständnis stieß bei dem Beiratschef und seinen Mitstreitern allerdings auch das Verhalten einiger Politiker. Diese hätten öfter die Frage aufgeworfen, wer den offenen Bücherschrank pflege und dafür Sorge tragen werde, dass keine pornografischen oder extremistischen Schriften eingestellt werden. Nach Ansicht Kräfts solle dies zwar geklärt werden, ohne dabei jedoch diesen Aspekt überzubewerten. Darüber hinaus betonte Salzbrunn, dass es aus dem Umfeld des Beirates Interessierte für die Betreuung des Bücherschranks gebe. „Zudem ist aus den Nachbarkommunen nicht bekannt, dass es große Probleme mit der Pflege gibt“, wandte er ein. bes

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