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Neues „Zuhause“ für Kita Bahnhofstraße?

Neubau an anderem Standort vor Neues „Zuhause“ für Kita Bahnhofstraße?

Die Samtgemeinde Nenndorf ist weiterhin dabei, das Gesamtkonzept für die Kinderbetreuungsangebote in Nenndorf weiterzuentwickeln. Vor allem der gestiegene Bedarf an Betreuung für Kinder unter drei Jahren hat die Verwaltung jüngst beschäftigt.

Samtgemeinde Nenndorf. Der Haushaltsansatz für 2016 liegt bei 210.000 Euro. Der Jugendausschuss der Samtgemeinde gab für die drei Hauptpunkte auf der Beschlussvorlage seine Zustimmung.

 Ein wesentliches Ziel, das im Zuge des Gesamtkonzepts als Nächstes auf der Agenda steht, ist die Schaffung von drei weiteren Kindergartengruppen für Drei- bis Sechsjährige sowie mindestens drei weiterer Krippengruppen in Bad Nenndorf. In diesem Zusammenhang würde die bestehende Kindertagesstätte an der Bahnhofstraße irgendwann aufgelöst und in ein ganz neu errichtetes Gebäude ausgegliedert. Denn der bisherige Standort bietet kaum Möglichkeiten zur Expansion, gleichzeitig ist die Frage nach zukünftigem Raumbedarf für die benachbarte Berlin-Schule immer noch nicht geklärt – Stichwort: Schließung der Außenstelle des Gymnasiums. Zudem gelten für Krippen sehr strenge Vorgaben, erklärte Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt, die sich in einem Bestandsgebäude kaum oder nur mit großem Aufwand umsetzen lassen.

 Als weiteren Konzept-Punkt hat die Verwaltung auf Anfrage der Lebenshilfe angeregt, dessen heilpädagogische Kindergartengruppe im „Entdeckerhaus“ in eine altersübergreifende Integrationsgruppe umzuwandeln. Zugleich soll die altersübergreifende Gruppe in der Kita Hohnhorst in eine Krippengruppe umgewandelt werden, um die Chance auf eine vom Land gestellte dritte Krippenkraft nutzen zu können. Die derzeit dort untergebrachten Jungen und Mädchen sollen jedoch weiterhin in ihrer Gruppe verbleiben dürfen, erst für nachfolgende soll die Umstellung gelten.

 Die finanziellen Auswirkungen seien bei diesem Thema nicht zu unterschätzen, gestand Schmidt zu, speziell in Bezug auf den Neubau, für dessen Planung die 210000 Euro gedacht sind. Und der Schuldenberg der Samtgemeinde wächst stetig weiter an. Gleiches gelte allerdings auch für den Bedarf an Betreuungsplätzen, hinzu kämen steigende Geburtenzahlen und die Neubaugebiete in der Kurstadt. Darüber hinaus, ergänzte Ordnungsamtsleiter André Lutz, gebe es in Nenndorf auch mehrere Kitas, auf deren Entwicklung und Fortbestand die Samtgemeinde keinen direkten Einfluss habe, weil diese einen anderen Träger hätten. kle

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