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Nicht mehr nur die Tonne

Kompostierungsanlage soll her Nicht mehr nur die Tonne

Die Samtgemeinde Nenndorf braucht eine eigene Kompostierungsanlage. Das meint zumindest die SPD-Fraktion im Samtgemeinderat, die einen entsprechenden Antrag in den Samtgemeinderat eingebracht hat. Die SPD hat bereits Gespräche mit der Abfallwirtschaftsgesellschaft Schaumburg (AWS) dazu geführt.

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In die Bio-Tonne passt nicht viel rein - eine Kompostierungsanlage soll Abhilfe schaffen.

Quelle: DPA/ANDREA WARNECKE

SAMTGEMEINDE NENNDORF. „Nenndorf ist die einzige Samtgemeinde im Landkreis, die keine geeignete, eigene Kompostierungsanlage hat“, führte Ratsherr Ralph Tegtmeier ins Thema ein. Dabei gebe es in der Kommune zahlreiche große Grundstücke mit entsprechend viel Grünabfall. „In die Bio-Tonnen passt nicht viel rein“, war Tegtmeier überzeugt. Wenn viel Grünschnitt zusammen komme, müssten die Einwohner derzeit weit fahren, um diesen zu entsorgen. Zumal der Recyclinghof im Niedernfeld nur zweimal pro Monat nachmittags geöffnet hat, gab Tegtmeier zu bedenken.

AWS fehlt geeignetes Grundstück

 Demnach wolle das Entsorgungsunternehmen seine hiesige Niederlassung expandieren. Die Größe des Recyclinghofes sei nicht mehr ausreichend. Der AWS fehle allerdings ein geeignetes Grundstück. „Vielleicht können wir da etwas nachhelfen“, sagte der SPD-Ratsherr. Die Verwaltung hat parallel ebenfalls bereits nach einer Lösung gesucht. „Der Druck hat sich verschärft, seit die Brenntage abgeschafft sind“, so Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt. Die Verwaltung verhandelt laut ihm schon seit einigen Wochen mit einer Privatperson, die sich vorstellen kann eine Kompostierungsanlage auf die Beine zu stellen – in Kooperation mit der Samtgemeinde.

Dabei sollen beispielsweise die Öffnungszeiten der größeren Kompostierungsanlage abgestimmt werden. „Der Landwirt hat schon länger Interesse daran“, erklärte der Samtgemeindebürgermeister. Es sei sogar ein geeignetes Grundstück gefunden worden, ergänzte er.

Die SPD-Fraktion wirkte bei diesen Worten überrascht. „Wichtig ist, dass wir uns darum kümmern, egal wer das macht“, meinte Schmidt. Die Verwaltung werde mit allen Seiten sprechen. göt

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