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Samtgemeinde Nenndorf Noch eine Schippe drauf legen
Schaumburg Nenndorf Samtgemeinde Nenndorf Noch eine Schippe drauf legen
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00:17 01.01.2018
Die Krippe wird 2018 eingeweiht. Nebenan erfolgt im gleichen Jahr der Spatenstich für einen neuen Kindergarten. Quelle: göt
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Samtgemeinde Nenndorf

Insbesondere bei der Kinderbetreuung wird im Verlauf des Jahres noch eine Schippe drauf gelegt. Nach der Einweihung der Klax-Krippe rücken im Anschluss direkt wieder die Baustellenfahrzeuge an, um auf dem benachbarten Grundstück einen Kindergarten zu bauen. Der Spatenstich, der die erste Schippe voll Erde in Bewegung setzt, soll 2018 erfolgen. Zu den 60 Krippenplätzen kommen also weitere 100 Kindergartenplätze an dieser Stelle. Ein weiterer Neubau ist in den Nordgemeinden geplant. Die Planungen hierzu werden 2018 angestoßen. Schon im Sommer wird voraussichtlich der Waldkindergarten in Haste eröffnen können.

Besorgt blickt Schmidt auf die vom Land Niedersachsen geplante Abschaffung der Kindergartengebühren. „Es scheint mir so, als ob wir Kommunen das Wahlkampfversprechen bezahlen müssen“, so der Samtgemeindebürgermeister. Sollte dies eintreffen, wäre dies laut Schmidt eine „mittelschwere Katastrophe“. Wegen des Betreuungsausbaus wurde die Samtgemeindeumlage 2017 bereits erhöht. Auch der Elternanteil ist gestiegen. Genaue Zahlen liegen Schmidt noch nicht vor, er rechnet mit einem „hohen sechsstelligen Betrag“. „Wir wissen nicht, wie wir das kompensieren sollen“, sagte Schmidt.

Ausbau von Ganztag, Hort und Ferienbetreuung

Im kommenden Jahr wird die Samtgemeinde voraussichtlich auch das Kleine Gymnasium an der Bahnhofstraße übernehmen. Dort sollen die Angebote von Ganztagsschule, Hort und Ferienbetreuung ausgebaut werden. „Wir haben uns nun drei Jahre lang als extrem familienfreundliche Kommune gezeigt. Diesen Weg setzen wir fort“, so Schmidt. Für einen besseren Überblick über die Betreuungsangebote wird ein Familienbüro sorgen, welches 2018 eingerichtet werden soll.

Beim Schulhof der Grundschule Haste wird der zweite Bauabschnitt durchgeführt. Zudem sollen die Brandschutzmaßnahmen abgeschlossen werden. Darüber hinaus steht der Anbau an die Sporthalle in Waltringhausen auf der Agenda. Wenn der Förderbescheid positiv ausfällt, wird 2018 in die Planung eingestiegen.

Spannend wird Schmidt zufolge außerdem der Feuerwehrbedarfsplan. „Die Gespräche im Arbeitskreis laufen sehr gut“, so Schmidt. Im kommenden Jahr wird voraussichtlich die Entscheidung getroffen, wo die neuen Gerätehäuser gebaut werden sollen.

Alternative Energiequellen prüfen

Für die Kläranlagen soll ein Klimaschutzkonzept entwickelt werden. Die Anlagen sind „die größten Energiefresser“, so Schmidt. Hier sollen alternative Energiequellen geprüft werden, um Strom zu sparen.

Nach dem Grundsatzentschluss zur Sanierung des Rathauses, rückt auch dieses Thema 2018 ins Blickfeld. Hier wird konkret in die Planung zu Sanierung, Anbau und Umbau eingestiegen. Zunächst muss das energetische Sanierungsprogrammkonzept aufgestellt werden, als Voraussetzung für die Fördermittel.

Anfang Januar stehen Gespräche zur Verwaltungsneugliederung auf der Agenda. „Ich bin guter Dinge, dass wir eine Lösung und einen Kompromiss finden“, so der Verwaltungschef. göt

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