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Samtgemeinde Nenndorf Nur noch drei Plätze frei
Schaumburg Nenndorf Samtgemeinde Nenndorf Nur noch drei Plätze frei
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00:16 22.07.2017
Die Arbeiten am Pavillon sind weitestgehend abgeschlossen. Quelle: js
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SAMTGEMEINDE NENNDORF

„Wir haben wie die Tiere geackert, damit wir pünktlich fertig werden“, sagt Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt. Auch Ann-Kathrin Fortmann Geschäftsführerin der Klax Niedersachsen gGmbH, bescheinigt die Einsatzbereitschaft des Hausmeisterpools. „Die machen einen super Job“, sagt sie. Jetzt gilt, es die Räume mit Leben zu füllen, Möbel und Spielplätze seien auf dem Weg. „Ab dem 1. August können wir die Kinder in Empfang nehmen“, so die Geschäftsführerin.

Zwei altersübergreifende Gruppen unter der Trägerschaft der Klax GmbH mit Jungen und Mädchen zwischen zwei und sechs Jahren sind geplant. Eltern, die noch immer keine Betreuung für ihren Schützling haben, sollten sich sputen, nur noch drei der insgesamt 40 Plätze sind nach Fortmanns Angaben zu vergeben.

Schmidt: Übergangsgruppen sind keine Notlösung

Ein erster Elternabend habe bereits stattgefunden. Dort konnten die Mütter und Väter erstmals mit dem Personal in Berührung kommen. Sieben Erzieherinnen und eine Bundesfreiwilligendienstleistende kümmern sich ab August um die Belange der Kinder. Das Team sei Fortmann zufolge bunt zusammengemischt und besteht sowohl aus sehr erfahrenen Personal als auch aus Berufsanfängern. Gegenwärtig absolvieren die Pädagogen eine Einarbeitungswoche in Berlin, um sich mit dem Klax-Konzept vertraut zu machen.

Exakt ein Jahr sollen die Übergangsgruppen im Pavillon des kleinen Gymnasiums untergebracht werden. Schmidt betont noch einmal, dass es sich bei der Maßnahme um keine Notlösung handele. Vielmehr könne man von einer vollwertigen Kita sprechen. Zum nächsten Kindergartenjahr ziehen Personal und Kinder dann in die neue Einrichtung neben dem Feuerwehrneubau, die gerade unter der Regie von Klax gebaut wird.

Im Vorfeld hatte sich die Verwaltung nach alternativen Möglichkeiten umgeschaut, um auch Eltern in den Nordgemeinden bedienen zu können. Doch aus unterschiedlichen Gründen ist die Nutzung der ehemaligen Volksbank in Rehren aber ebenso wenig möglich gewesen für den Übergang wie eine Containerlösung in Haste. js

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