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Panitz übernimmt das Polizeikommissariat

Bad Nenndorf Panitz übernimmt das Polizeikommissariat

Der Nienstädter Michael Panitz hat in dieser Woche die Leitung des Polizeikommissariats Bad Nenndorf übernommen. Einen Schwerpunkt setzt der Erste Kriminalhauptkommissar auf bürgernaher und offener Polizeiarbeit.

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Michael Panitz ist der neue Polizeichef von Nenndorf und Rodenberg.

Quelle: rg

Nenndorf/Rodenberg. „Das PK Bad Nenndorf ist eine gut funktionierende Dienststelle und hat einen exzellenten Ruf in der Bevölkerung“, ist Panitz‘ Eindruck von seiner neuen Dienststelle. Diese kennt er übrigens bereits aus dem Jahr 2003, als er für sechs Monate Leiter des Einsatz- und Streifendienstes in der Kurstadt war. Nachdem er zuletzt den Kriminal- und Ermittlungsdienst in Stadthagen geleitet hat, sieht er in der jetzigen Aufgabe eine neue Herausforderung.

Bisher waren die operativen Ermittlungen das Hauptaufgabengebiet des Nienstädters. Nun bekommt er ungewohnte Bereiche hinzu, weil beispielsweise Personalfragen in seine Obhut fallen. Auch wird er mehr mit übergeordneten Dienststellen wie der Polizeiinspektion in Nienburg und der Direktion in Göttingen zu tun haben. Dass die Dienststelle funktioniert, ist von nun an Panitz‘ Verantwortung. Enge Zusammenarbeit mit Kommune ein Ziel

Dieser betont: Die Polizei ist Teil der Stadt, Teil der Gesellschaft. Und daher setzt der Kommissariatsleiter auf eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt, ihren Repräsentanten und Organisationen. „Wir müssen immer schauen, wie wir die Dinge gemeinsam hinkriegen“, so Panitz. Zwar habe die Kommune ebenso ihre Handlungszwänge wie die Polizei. Doch dass mit Mike Schmidt ein Ex-Kollege an der Verwaltungsspitze steht, hält Panitz durchaus für einen Vorteil.

Die Ruhe hat er sich auch nicht dadurch nehmen lassen, dass ausgerechnet an seinem ersten Tag im neuen Kommissariat eine aufwändige Suche per Hubschrauber nach einer Vermissten unternommen werden musste. Dies sei letztlich Alltagsgeschäft, und das kenne er nach 33 Jahren bei der Polizei in- und auswendig. Außerdem sei das Nenndorfer Team bestens eingespielt.

Panitz macht sich für den Erhalt der Wachen in Lauenau und Rodenberg stark

Organisatorische Veränderungen plant der Neue nicht. Auch die Wachen in Lauenau und Rodenberg sollen nach seinem Dafürhalten bestehen bleiben. Eine wichtige Aufgabe sieht Panitz in der Realisierung des Umzugs der Polizei in den Rewe-Komplex.

Den Fokus will Panitz auf die Ermittlungsbereiche legen, die dem Sicherheitsempfinden der Einwohner in besonderem Maße dienen. Wohnungseinbrüche spielen in Nenndorf und Rodenberg eine größere Rolle als in Stadthagen. Sowohl Prävention und Beratung als auch Repression sollen auf diesem Gebiet Erfolge bringen. Auch im Präventionsrat werde die Polizei nach wie vor eine Rolle spielen, und die Unterstützung der Kurstadt beim Erstellen des geplanten Verkehrskonzeptes hält Panitz für selbstverständlich.

Am 6. August übernimmt der Polizeichef die Einsatzleitung beim Sichern der Kundgebungen gegen Rechts. Panitz betont aber, dass dies nur geschieht, weil der Einsatz deutlich abgespeckt wird. Marschierten die Nazis auch in diesem Jahr auf, hätte wie gewohnt der Inspektionsleiter Regie geführt.

Neuland ist der Naziaufmarsch für Panitz übrigens nicht. In der Vergangenheit leitete er den Einsatzabschnitt Folgemaßnahmen. Dieser ermittelt zu sämtlichen Delikten, die rund um den Aufmarsch angezeigt werden. gus

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