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Pausenhof wird trocken gelegt

Schulausschuss Nenndorf Pausenhof wird trocken gelegt

Der Schulausschuss der Samtgemeinde Nenndorf hat Geld gespart. Allerdings wird auch auf eines der für 2015 geplanten Projekte verzichtet: Die Umgestaltung des Hofs der Grundschule Bad Nenndorf.

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Ausschuss setzt den Rotstift an

Der Schulhof der Berlin-Schule wird wohl nicht vor 2016 saniert.

Quelle: gus

Bad Nenndorf. Eigentlich sollten 240000 Euro zur Behebung des Abwasserproblems am Schulhof in den Etat eingestellt werden und dazu 420000 Euro für die Neugestaltung des Areals. Ingenieur Andreas Kruse wies auch darauf hin, dass es sinnvoll sei, den Umbau unmittelbar nach den Entwässerungsarbeiten zu realisieren. Doch bisher war noch gar nicht mit Schule und Elternvertretung über die Schulhoferneuerung gesprochen worden.

 Dies ärgerte den Schulausschussvorsitzenden, Udo Husmann. Er habe mehrfach darauf hingewiesen, dass eine Beteiligung von Lehrern, Eltern und Schülern nötig ist, so Husmann gegenüber dieser Zeitung. Ohne ein Gesamtkonzept mache es keinen Sinn, die Planung anzuschieben. Daher sprach sich der Ausschuss nun dafür aus, ein solches Konzept mit allen Beteiligten zu erarbeiten.

 Im Umkehrschluss verschwand aber der Haushaltsansatz von 420000 Euro nahezu komplett. Nur 60000 Euro sollen in den Etat für die Vorbereitung der Pausenhofsanierung eingestellt werden. Hinzu kommen die 240000 Euro für die Entwässerung – den Auftrag für die Planung erhielt das Büro Kruse. Dieses ist auch bereits mit derselben Aufgabe für das benachbarte Kindergartenareal betraut, wofür in 2014 eine Summe von 139000 Euro im Haushalt steht.

 Dass Schule und Kindergarten ein Entwässerungsproblem haben, steht spätestens seit 2012 fest, als im Sommer nach starkem Niederschlag Regenwasser in die Kitaräume drang. Diese befinden sich im Kellergeschoss des Gebäudekomplexes und waren seinerzeit wochenlang nicht nutzbar. Diese Probleme sollen nun mit neuer Verrohrung und einem Sammelbecken für Starkniederschläge behoben werden.

 Weil der Ausschuss weniger Geld in den Samtgemeindehaushalt einstellen will, hilft das Gremium dabei, dass der Etat ausgeglichen wird. Bisher fehlten dazu nämlich etwa 200000 Euro, wie Husmann erklärte. Und der Schulausschuss sparte noch an anderer Stelle: Eine Enthärtungsanlage fürs Trinkwasser wird laut Husmann nicht angeschafft, weil keine Gesundheitsgefährdung besteht. Die Anlage hätte etwa 12000 Euro gekostet.gus

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