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Räumen lassen und Steuern sparen

Gute Nachricht Räumen lassen und Steuern sparen

Über das Schneeräumen ist in der Samtgemeinde Nenndorf bereits inbrünstig diskutiert worden. Dass es dieses Jahr keine nennenswerten Debatten dazu gegeben hat, liegt wohl am Mangel der weißen Pracht. Doch zum Jahresende hat der Siedlerbund sogar noch eine gute Nachricht: Schneeräumen kann helfen, Steuern zu sparen.

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Ilias schippt gern selbst Schnee – wer lieber eine Firma beauftragt, kann die Kosten zumindest von der Steuer absetzen.

Quelle: gus

Samtgemeinde Nenndorf.  Der Vorsitzende des Bad Nenndorfer Ortsvereins im Verband Wohneigentum, Klaus-Dieter Salzbrunn, weist auf eine rechtliche Änderung hin, die auf ein Urteil des Bundesfinanzhofs zurückgeht. Demnach ist der Winterdienst an Wohngebäuden als „haushaltsnah“ einzustufen. Und damit können die möglicherweise entstehenden Kosten von der Steuer abgesetzt werden.

 Dies gilt allerdings nicht für Materialkosten – Streusand, Splitt, Salz und Schneeschieber müssen die Bürger nach wie vor kaufen, ohne dies später in der Steuererklärung geltend machen zu können. Wer aber den Winterdienst in die Hände einer Firma oder auch eines Hausmeisters legt, kann die damit anfallenden Kosten steuerlich absetzen.

 Salzbrunn unterstreicht, dass dies speziell in Bad Nenndorf, wo es zahlreiche ältere oder auch gehbehinderte Menschen gebe, von Bedeutung ist. Zudem könne die Steuererleichterung auch für Mieter angenehme Folgen haben, da die Hausverwaltungen eine Kostenreduzierung an die Mieter weitergeben müssen.

 Der Bundesfinanzhof begründete sein Urteil damit, dass eine „hinreichende Nähe“ des Winterdienstes zur Haushaltsführung bestehe – auch wenn auf öffentlichen Gehwegen geräumt werde – und dass diese Aufgabe in der Regel von Mitgliedern eines privaten Haushalts erledigt werde. Übergibt jemand diese gesetzliche Pflicht einem Dienstleister, sind die dabei entstehenden Kosten steuerlich so zu behandeln wie andere Dienstleistungen im Haushalt auch.

gus

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