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Rathaus am Limit

Samtgemeinde Nenndorf Rathaus am Limit

Die beiden nächsten Großbaustellen der Samtgemeinde Nenndorf – Bauhof-Neubau und Rathaus-Sanierung – haben die Haushaltsdebatte des Planungs- und Umweltausschusses geprägt. Für den Bauhof scheint sich eine Lösung in Form von Kooperationen abzuzeichnen, während die Rathaus-Sanierung noch immer weitgehend unkonkret bleibt – was sich aber bereits in der kommenden Woche ändern könnte.

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Samtgemeinde Nenndorf. Ralph Tegtmeier (SPD) prangerte rundheraus den „desolaten Zustand“ im Bauhof an und zielte darauf ab, dass das Geld für den möglichen Neubau erneut geschoben werden soll. Dies bereite ihm bei allem Verständnis für die Haushaltslage „Bauchschmerzen“. Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt pflichtete ihm bei. Doch momentan befinde sich die Stadt in der Planungsphase, und die Frage laute: „Wo geht es hin mit dem Bauhof?“

Er nannte interkommunale Zusammenarbeit und die engere Verzahnung mit der Kur- und Tourismusgesellschaft, die eine eigene Grün-Kolonne hat, als Stichworte. Beide Aspekte spielen in den Planungen eine so zentrale Rolle, dass aktuell keine finanzielle Größenordnung für den Neubau des Bauhofs abzuschätzen sei.

Auf Nachfrage Wolfgang Lehrkes (SPD), was unter interkommunaler Zusammenarbeit zu verstehen sei, verwies Schmidt auf das Beispiel Wunstorf und Sachsenhagen, die einen gemeinsamen Bauhof haben. So etwas könne er sich auch für Nenndorf und umliegende Partner vorstellen. Welche das sein sollen, mochte Schmidt gegenüber dieser Zeitung nicht sagen. Es stelle sich auch die Frage, ob die Nordgemeinden Aufträge für Grünschnitt- und Mäharbeiten selbst an Privatunternehmen vergeben oder ob nicht auch dies bei den Bauhofplanungen zu berücksichtigen ist, so Schmidt im Ausschuss.

Für die Rathaus-Sanierung stehen im Haushalt Planungskosten in Höhe von 150.000 Euro. Es herrschen Schmidt zufolge teilweise unangenehme Bedingungen, beispielsweise bei der Trinkwasserversorgung. Eklatant sei der Raummangel. „Wir sind komplett am Limit“, so Schmidt.

Ein Neubau fällt aus Kostengründen flach, sagte der Verwaltungschef. Daher sei eine Sanierung naheliegend. Ein Gedanke sei, die Räume des früheren Ratskellers umzugestalten und möglicherweise das Bürgerbüro dort anzusiedeln. Dann wären dessen Räume im unteren Rathaus-Flur für andere Zwecke frei. Aufbauen soll der Sanierungsplan auf einer Voruntersuchung des Büros pm.

Die SPD plädierte dafür, den Betrag für die Planungskosten auf 20.000 Euro zu reduzieren. Die 150.000 Euro sind vielleicht zu hoch gegriffen, gab Schmidt zu. Und er habe auch noch eine andere Idee, sagte er, ohne konkret zu werden. Ein Gespräch solle bis zur kommenden Woche Klärung bringen. Daraufhin schlug Lehrke vor, die „Idee“ abzuwarten und die Abstimmung über die Rathaus-Sanierung erst bei der nächsten Sitzung zu entscheiden. gus

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