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Reese und Wrede sind sich nicht grün

Samtgemeinde Nenndorf Reese und Wrede sind sich nicht grün

Die Umstände einer Einladung zu einem Wahl-Vorbereitungstreffen der Grünen haben für Irritationen unter den Protagonisten gesorgt. Der jüngst in die Partei eingetretene Bernd Reese hatte andere Mitglieder zu dem Treffen in das Restaurant „Baba’s“ gebeten – der einzige hiesige Grünen-Mandatsträger, Heiner Wrede, fühlt sich übergangen.

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Samtgemeinde Nenndorf. Wrede sitzt für die Grünen im Samtgemeinderat Nenndorf. Dort bildet er eine Ratsgruppe mit dem parteilosen Konstantinos Toubekis und dem Linken-Politiker Olaf Buschmann. Toubekis war 2011 auf der Grünen-Liste angetreten. Wrede hätte es für den korrekten Weg gehalten, mit ihm einen Termin abzusprechen, was nicht geschehen sei. Reese versteht den Unmut Wredes nicht. Er habe mehrfach mit dem Haster telefoniert, mehr noch: Wrede habe die Idee, ein solches Treffen zu terminieren, begrüßt.

Die Telefonate streitet der Ratsherr aus Haste allerdings ab. Er habe mit Reese kein einziges Telefonat geführt, in dem über ein geplantes Wahlkampftreffen gesprochen worden sei. Lediglich bei der Zusammenkunft des Grünen-Kreisverbands in Rodenberg hätten sich beide kurz darüber ausgetauscht, dass sich die Grünen zur Kommunalwahl anders aufstellen sollten als beim Urnengang des Jahres 2011.

Damals standen nur zwei Bewerber auf der Liste, laut Wahlergebnis hatten die Grünen jedoch Anspruch auf drei Mandate im Samtgemeinderat – ein Sitz blieb deshalb leer.

Auch grundsätzlich sieht Reese kein Vergehen in seiner Einladung. Er sei am 1. August bei den Grünen eingetreten, und jetzt habe er als Parteimitglied zu einem ersten Vorbereitungstreffen eingeladen. An besagtem Abend habe sich Wrede nicht beschwert. Von dem Treffen selbst gebe es nichts zu berichten, weil noch weitere folgen sollen. Ein Samtgemeindeverband existiert in Nenndorf nicht.

Wrede musste das Grünen-Treffen nach eigenen Angaben frühzeitig verlassen, weil er am selben Abend zu einer Gremiumssitzung des Samtgemeinderates zu eilen hatte. Darüber hinaus stört ihn, dass nur vier Teilnehmer bei dem Treffen waren. Er selbst hätte deutlich mehr Sympathisanten dazu holen können, so Wrede.

Grünen-Kreisvorsitzende Bela Lange möchte sich zu den Vorgängen in Nenndorf nicht äußern. So etwas werde intern geklärt, sagte die Auetalerin auf Anfrage. gus

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