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Rennen um Trägerschaft offen

Jugendausschuss Rennen um Trägerschaft offen

Das Rennen um die Trägerschaft der neuen Kita Hohefeld bleibt weiter spannend. Beim jüngsten Jugendausschuss der Samtgemeinde haben sich die verbliebenen zwei Bewerber vorgestellt: Die Klax Niedersachsen gGmbH und die Impuls Soziales Management GmbH.

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Quelle: pr.

Samtgemeinde Nenndorf. Doch eine Empfehlung an den Samtgemeindeausschuss, der am 1. Dezember tagt und die Entscheidung fällt, konnte das Gremium nicht geben. Im Vorfeld hatte bereits ein erstes Auswahlverfahren mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Samtgemeindeelternrat stattgefunden, bei dem das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland als Bewerber ausschied. Die Klax Niedersachsen gGmbH und die Impuls Soziales Management GmbH durften dagegen nun ihr Konzept öffentlich präsentieren.

Beide Konzepte können sich mit der Kneipp-Pädagogik anfreunden

Dabei spielten naturgemäß die pädagogischen Konzepte der Einrichtungen sowie die Kosten, die für die Samtgemeinde Nenndorf jeweils anfallen würden, eine gewichtige Rolle. Während sich Klax ein eigenes Bildungskonzept verfolgt, dessen Darstellung im Laufe der Vorstellung aber relativ vage blieb, setzt sich der pädagogische Ansatz von Impuls auf bekannten Komponenten der Montessori- oder Waldpädagogik zusammen. Beiden ist gemein, dass sich ihre Konzepte dem mit den von der Samtgemeinde geforderten Elementen der Kneipp-Pädagogik anfreunden können.

Außerdem wären beide Bewerber bereit, die acht Erzieher der Kita Bahnhofstraße unter mindestens denselben Konditionen zu übernehmen. Einen Tarifvertrag dürfen die neuen Angestellten nicht erwarten, beide Parteien sprachen aber von einer Bezahlung, die sich am Tarifvertrag orientiere.

In finanzieller Hinsicht unterscheiden sich beide Bewerber jedoch gravierend. Während die Klax etwa einen Betriebskostenanteil von 408 Euro pro Kind im Monat von der Samtgemeinde fordert, sind es bei Impuls 488.

Angesichts der Informationsflut sahen sich die Politiker nicht in der Lage, an diesem Abend eine Empfehlung abzugeben. Nichtmal eine Tendenz war auszumachen. So soll nun erst in den Fraktionen beraten werden, eine Entscheidung fällt am 1. Dezember – dann allerdings hinter verschlossenen Türen.

100 Jungen und Mädchen können einziehen

100 Jungen und Mädchen soll der neue Kindergarten maximal beherbergen. Mit eingerechnet sind die Kinder der Einrichtung an der Bahnhofstraße, die mit in die neue Betreuungsanstalt ans Hohefeld ziehen werden. Ursprünglich war geplant gewesen, einen gemeinsamen Komplex aus Kita und Krippe zu errichten. Da kein passender Träger gefunden werden konnte und entsprechende Fördermittel für den Bau der Krippe verfallen wären, entschied sich die Samtgemeinde dafür, die Trägerschaft selbst zu übernehmen und den Bau der Kita hinten anzustellen. js

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