Riepen. Stein des Anstoßes sind die Beratungen im Finanzausschuss.
„Mit äußerster Bestürzung“ habe der Arbeitskreis aus der Presse gefolgert, dass die Äußerungen Busses und Kruppas den Schluss zuließen, „ein Buswendeplatz in Riepen sei nicht erforderlich“. Der Finanzausschuss hatte den Betrag für den Ausbau von 230000 Euro mit einem Sperrvermerk versehen, da der Bauausschuss noch keinen Beschluss gefasst hatte. Busse wird zudem vorgeworfen, sich in der Bürgerversammlung zur Dorferneuerung gegenüber den Einwohnern „mit keiner Silbe positioniert“ zu haben.
Martin Bauermeister, Friedrich Blomberg, Ernst-August Gehrke. Heinrich Pfingsten, Thomas Legeit und Horst Stüber, die Autoren des Schreibens, fordern die Politiker auf, alles zu unternehmen, damit das Projekt realisiert werden könne. Sie bezeichnen den Bau eines Buswendeplatzes als „sicherheitsrelevantes Vorhaben“ insbesondere für Kinder. Deshalb fordern die Absender die Politiker auf, „alles in Ihrer Macht stehende zu unternehmen“, damit auch „der überaus gefährliche und unrechtmäßige Zustand des Rückwärtsrangierens der großen Linienbusse“ beendet und die Bushaltestelle verlegt werden könne.
„Bitte tragen Sie Ihre Scharmützel mit der Verwaltung nicht zulasten der Dorferneuerung Riepen und insbesondere nicht auf dem Rücken der Kinder aus“, schreibt der Arbeitskreis. Dieser kann zudem nicht verstehen, „dass die einst euphorisch verkündete Aufnahme ins Dorferneuerungsprogramm nun an finanziellen Aspekten – die damals schon vorhersehbar waren – scheitern soll“.
„Ich wundere mich, dass kein Riepener bei der Finanzausschusssitzung war“, sagt Kruppa. Dort hätte sich der Arbeitskreis äußern können. „Man kann überprüfen, ob die gefährliche Situation an der Bushaltestelle nicht auch anders zu lösen ist“, meint Busse ebenso wie Kruppa. Der Bauausschussvorsitzende gibt an, mit der SVG bereits Kontakt aufgenommen zu haben, ob die Linie 4 eine andere Streckenführung erhalten könnte.
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