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Schmidt hält an Plänen für Jugendbeirat fest

Ausschuss befürwortet Vorhaben Schmidt hält an Plänen für Jugendbeirat fest

Den Wunsch nach einem neuen Jugendbeirat hat Samtgemeindebürgermeister Mike Schmidt im Jugendausschuss vorgebracht. Bereits zuvor war er in nicht öffentlicher Sitzung an die Ratsleute herangetreten, woraufhin Ratsherr Heiner Wrede einen ersten Versuch startete, Interessierte für ein solches Gremium zu gewinnen.

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Samtgemeinde Nenndorf (kle). Den Info-Termin hatte jedoch nur ein potenzielles Mitglied wahrgenommen. Dabei handelte es sich um Bendix Bock, den Vorsitzenden der Dorfjugend Ohndorf.

 Schmidt hält jedoch weiter an seinem Plan fest. Auch der Jugendausschuss befürwortete das Vorhaben weiterhin. Details wie Satzung, Wahlverfahren, Zusammensetzung und Aufgaben sollen erarbeitet werden, sobald der Samtgemeindeausschuss sein abschließendes Okay gegeben hat.

 Zwei Aspekte, die in der Vergangenheit vermutlich mit zum Scheitern eines dauerhaften Jugendbeirates geführt hätten – 2008 bis 2010 hatte es bereits ein Jugendparlament gegeben –, seien das zu junge Alter der Mitglieder und das komplizierte Wahlverfahren gewesen, glaubt Schmidt. Zur Lösung dieser Probleme brachte er schon einmal die Vorschläge ein, die Altersspanne für potenzielle Beiratsmitglieder von 14 bis 17 auf 14 bis 25 zu erweitern. Statt der komplizierten Wahl an allen Schulen der Umgebung, die von Nenndorfern besucht werden, könnte der Beirat entsprechend des Behinderten- und Seniorenbeirats bei einer Delegiertenversammlung gewählt werden. Die Delegierten könnten von Vereinen, Schulen und Ähnlichem gestellt werden.

 Themen wie Nachtbus, Freibadbus und Skaterpark beschäftigten derzeit die Politik, so Schmidt. Themen also, die idealerweise von einem Jugendbeirat diskutiert werden könnten und sollten. Die Ausschussmitglieder sahen das ähnlich. Udo Husmann gab jedoch zu bedenken, dass Themen wie Nachtbus und Skatepark auf Gemeindeebene entschieden werden, nicht von der Samtgemeinde. Wenn in den betreffenden Gremien nicht angemessen auf die Wünsche eines Samtgemeinde-Jugendbeirates eingegangen werde, sei das Projekt zum Scheitern verurteilt, warnte er.k

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